«PRAY19» zog weite Kreise

«Wir staunen über das, was Gott uns in diesem Jahr geschenkt hat»

Unter dem Namen «PRAY19» wurde am 1. Januar 2019 eine Nonstop-Gebetsbewegung in der Schweiz lanciert. Das Ziel war ambitioniert: «Die Schweiz betet ein ganzes Jahr – ohne Pause!» Livenet zieht kurz vor Jahresende Bilanz mit der PRAY19-Projektleiterin Susanna Rychiger.

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Susanna Rychiger
Susanna Rychiger, bald ist das Projekt PRAY19 zu Ende. Zeit für ein erstes Fazit. Konnte das Ziel, möglichst Nonstop irgendwo in der Schweiz zu beten, erreicht werden?
Susanna Rychiger:
Dieses Ziel konnte fast erreicht werden. Es ist eine enorme Freude, dass der Kalender praktisch gefüllt ist und sich ca. 170 Gruppierungen zu einer Gebetszeit registriert haben. Wir staunen über das, was Gott uns in diesem Jahr geschenkt hat. Es erreichen uns immer wieder ermutigende Geschichten, was die Menschen in diesen Zeiten erleben (s. ganz am Schluss des Artikels, Anm. d. Red.).

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Gebetsraum
Was hat Sie bei diesem Projekt besonders überrascht?
Absolut genial war die Träger- und Partnerschaft von Organisationen und Denominationen, die mit uns unterwegs waren. 6 Träger und 15 Partner haben mitgeholfen, die Welle, die am Praisecamp gestartet wurde, zu reiten. Wir erfuhren viel Unterstützung und sind dankbar, dass wir auch finanziell gut abschliessen können. Wir möchten uns bei allen, die PRAY19 so grosszügig unterstützt haben, herzlich bedanken!

Konnte durch PRAY19 auch Neues initiiert werden?
Vor allem junge Menschen haben wieder Verantwortung im Gebet übernommen, flankiert von den Generationen vor ihnen. Es gab ein Gefühl, miteinander unterwegs zu sein. Auch kleinere Gruppierungen und Kirchen erhielten einen Impuls und wagten es, mal eine Nonstop-Gebetszeit auszuprobieren. Ich bin der Überzeugung, dass Gebet noch einmal mehr wahrgenommen oder teilweise wiederentdeckt wurde.

Der Verein «PRAY19» soll Ende Jahr wieder aufgelöst werden. Wie geht es mit der Gebetsbewegung weiter?
Das Leitungsteam von PRAY19 hat entschieden, den Stab wieder zurück an 24-7CH Prayer zu geben. 24-7CH Prayer hat das Knowhow auch in PRAY19 reingegeben und die Wochen betreut. Die ganzen Ressourcen für PRAY19 stammten auch von der Gebetsbewegung 24-7CH Prayer. Wir wollen sehen, dass diese Welle nicht abbricht und hoffen, mit dem breiten Gebetsnetzwerk von PRAY19 dazu beitragen zu können, dass unsere Nation rund um die Uhr mit einem Gebetsteppich bedeckt wird. Bereits heute kann man sich in der Agenda von PRAY19 für das Jahr 2020 eintragen und wir motivieren dazu, dass die Kirchen, Allianzen, Gruppierungen sich wieder einschreiben und auch im nächsten Jahr Nonstop-Gebetstage organisieren.

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Kreative Weise des Betens
Warum legt ihr so Wert darauf, dass diese Gebetszeiten online registriert werden?
Diese Frage, warum man sich denn einschreiben müsse, wird uns oft gestellt. Es ist natürlich kein Muss, aber es ist einfach genial, wenn man sehen kann, wo überall gebetet wird. Dies wird zur Motivation für alle. Obwohl wir an verschiedenen Orten in unserer Nation beten, fügen wir uns zu einem Ganzen zusammen. Wir hoffen, dass eine Gebetsbewegung entsteht, die rund um die Uhr läuft und läuft und läuft.

Hier einige Feedbacks von Gemeinden und Werken zu ihren PRAY19-Gebetswochen:

  • Chrischona Aadorf: «Weil es so gut angekommen ist, haben wir uns in der Gemeinde entschieden, einen fixen Gebetsraum einzurichten.»

  • Campus für Christus: «Ab dem Moment, wo der Verstand beim Beten aufgibt, wird das Herz oder der Geist frei, um Gebete zu beten, die sonst selten an die Oberfläche kommen.»

  • FEG Winterthur: «Der Gebetsraum war so toll vorbereitet mit verschiedenen Möglichkeiten zum Beten, still werden, kreativ sein, dass die Stunde wie im Flug verging. Weil ich diese Stunde so gut und spannend erlebt habe, meldete ich mich nochmals für eine Stunde an.»

  • Chrischona Wila und EMK Turbenthal: «Besonders positiv herausgestrichen wurden in den Rückmeldungen die Zusammenarbeit zwischen EMK und Chrischona und die Begegnungen, die durch die Gebetswoche entstanden sind. Und auch dass alle Generationen gemeinsam die Woche getragen haben.»

  • Reformierte Kirche Flaachtal: «Mich persönlich hat auch die Stabübergabe am Anfang der Woche sehr berührt; die zwei von Turbenthal konnten uns viele ermutigende Erlebnisse aus ihrer Woche weitergeben, was sehr inspirierend war.
  • EFK Celerina: «Sehr viele waren überrascht, wie schnell die Zeit beim intensiven Beten vergeht. Wir überlegen uns, so ein Wochenende jährlich durchzuführen.»

  • GfC Biel: «Mehrere Personen gaben zum Ausdruck, dass sie durch diese Woche im Gebet ermutigt, motiviert und erbaut wurden. Sehr gefreut haben wir uns über die Kinder, welche immer wieder den Gebetsraum besuchen wollten, andere mitnahmen und viel Zeit darin verbrachten.»

  • Kronenhaus - Gebetsraum Altstätten: «Ich war vor meiner zweistündigen Gebetszeit etwas müde und fragte mich, wie ich starten soll. Auf einmal sah ich mich zu Füssen Jesu sitzen, ich spürte seine Hand auf meinem Rücken und konnte bzw. durfte einfach nur sein. Gar nicht mehr müde und mit dem Gedanken an Maria, die zu Jesu Füssen sass, ging ich reich beschenkt nach Hause.»

  • Chrischona Gränichen: «Ich selber war am Samstagabend mit zwei Freunden im Gebetsraum und wir blieben einfach noch lange in die Nacht hinein, weil wir von diesem Frieden und der Freiheit, die wir dort erlebten, nicht genug bekommen konnte.»

  • Vineyard Bern: «Das können wir gerade wieder machen! Diese Stunde im Gebet ist so schnell vergangen, ich hätte noch viel länger beten können».
Bereits in einem Livenet-Talk wurde über die PRAY19-Aktion gesprochen:

Hier können Sie sich registrieren für 2020:
24-7 Gebet

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Datum: 06.12.2019
Autor: Florian Wüthrich
Quelle: Livenet

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