Ein Königskind

Geboren, um geliebt zu werden

Das Glück scheint perfekt: Harry und Meghan sind nicht nur ein attraktives Paar. Nun haben sie auch noch einen derart süssen Goldschatz bekommen, an dem die halbe Welt Anteil nimmt.

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Meghan und Harry mit ihrem Sohn Archie
Der herzige wie hinreissende Sohn lässt das Herz vieler Menschen – nicht nur auf der Insel – höherschlagen. Archie Harrison Mountbatton-Windsor, wie er ganz genau heisst, ist das I-Tüpfelchen vom Glück der jungen Familie. Und die Medien verbreiten dieses Bild der Harmonie und des Glücks.

Königlicher Stand durch eine Entscheidung

Im Gegensatz zu Archie Harrison, werden Menschen nicht durch Geburt zu Gotteskindern, sondern durch ihre Entscheidung. Dabei hat sich der allmächtige Gott vom freien Willen der Menschen ganz und gar abhängig gemacht, obwohl es ihn unbändig danach drängt, dass jeder Mensch zu ihm gehört.

Der Lehrer und Missionar Paulus drückte das vor zweitausend Jahren so aus: «Schon vor Beginn der Welt … hat Gott uns, die wir mit Christus verbunden sind, auserwählt. Er wollte, dass wir zu ihm gehören und in seiner Gegenwart leben, und zwar befreit von aller Sünde und Schuld. Aus Liebe zu uns hat er schon damals beschlossen, dass wir durch Jesus Christus seine eigenen Kinder werden sollten. Dies war sein Plan, und so gefiel es ihm.» (Die Bibel, Brief an die Epheser, Kapitel 1, Verse 3 und 4) – Das klingt schon wirklich positiv und verlockend, oder?

Kinder des himmlischen Königs

Es war demnach schon immer Gottes Absicht, dass alle Menschen seine Kinder sind. Wie gesagt: Im Fall der Königskinder Gottes geht es nicht um ein Privileg per Geburt, sondern eines, das erst erworben werden will.

Doch wie kommt man zu dieser Königskindschaft? In der Bibel heisst es: «All denen jedoch, die ihn (gemeint ist Jesus) aufnahmen und an seinen Namen glaubten, gab er das Recht, Gottes Kinder zu werden.» (Johannes-Evangelium, Kapitel 1, Vers 12)

Wer ihn, Jesus, aufnimmt und als seinen Herrn bejaht, der wird zu einem Königskind Gottes und steht damit sogar auf einer Stufe mit Jesus.

Es geht um Vertrauen und ein «Ja»

Jesus aufnehmen meint ein vertrauensvolles «Ja». Es heisst anzuerkennen, dass das eigene Leben in Gottes Hand liegt und unter seiner Führung steht. Und es bedeutet, Jesus als den Herrn und von Gott gesandte Retter zu bejahen. Ein Retter, der den Menschen die Schuld vergibt und ihnen neues Leben schenkt.

Es war immer Gottes Absicht, alle Menschen zu seinen Kindern zu machen. Das ist also nicht eine Frage von Religion oder Gottes legitimem Anspruch an den Menschen. Gott fordert nicht sein Recht ein oder besteht auf etwas, das ihm zusteht, sondern es ist schlicht und ergreifend seine Liebe, die ihn dazu drängt.

Echte, tiefe Liebe

Gott hat jeden Menschen so sehr lieb, dass es sein tiefster Wunsch ist, mit ihm zusammen zu sein. Das möchte er und das ist ihm wichtig. Das ist ein Bild von Gott, das nicht viele haben. Nicht wenige sehen Gott als Aufpasser, Erzieher, Richter oder Strafender.

Doch das alles sind unzutreffende Zerrbilder von Gott. Seine Gedanken über das Leben jedes Menschen sind gut. Denn «er wollte, dass wir zu ihm gehören und in seiner Gegenwart leben, und zwar befreit von aller Sünde und Schuld.» (Epheser, Kapitel 1, Vers 4) – Das ist es, was Gott auch für Sie und Ihr Leben will. Auch Sie können ein Königskind werden.

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Datum: 23.05.2019
Autor: Norbert Abt
Quelle: Jesus.ch

Kommentare

Das ist genau der Kern des Evangeliums, den Du hier beschreibst, lieber Norbert Abt, darum geht es Gott vor allem. Und es ist wichtig, das immer wieder zu sagen, denn das ist der Hauptangriffspunkt des Teufels. Mit allem Möglichen will er die Menschen von dieser Wahrheit fernhalten, mit Religionen, Aberglauben, Atheismus, bibelkritischer Theologie, Kriegen, Hass, allen möglichen Spektakeln und Nebensächlichkeiten. – Wenn man verschiedenen Nachrichten-Quellen glauben kann, plant Archies Mutter (mit dem Einverständnis von Harry), ihren Sohn «genderfluid» zu erziehen, d.h. mit geschlechtsneutralen Kleidern, Spielsachen, Kindergarten usw. Beten wir für den Kleinen, dass das nicht gelingt.

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