Indizien für die Auferstehung #4

Begegnung mit dem Auferstandenen ist erfahrbare Realität

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Ist Jesus tatsächlich von den Toten auferstanden? Menschen, die dem auferstandenen Jesus begegnet sind, werden in der Folge verändert. Dadurch beginnen auch deren Mitmenschen, über die Realität der Auferstehung nachzudenken!

Wodurch werden Menschen überzeugt, dass Jesus tatsächlich von den Toten auferstand? Mit logischen Argumenten und geschichtlichen Informationen lassen sich heute nicht mehr viele beeindrucken. Zu viele Fake News, einseitig erhobene Statistiken und leere Versprechen müssen wir über uns ergehen lassen – da glaubt man einfach nicht mehr alles.

Die Veränderung von Menschen beobachten

Zu sehen, wie ein Mitmensch plötzlich von Jesus begeistert ist und sich in der Folge verändert, hat aber schon viele zum Nachdenken gebracht. Die Zuversicht auf ein Leben nach dem Tod, welches bei trauernden Angehörigen an einer Beerdigung gespürt wird oder die Gelassenheit nach der Diagnose einer tödlichen Krankheit – was nur gibt den Betroffenen diese Kraft?

Viele Menschen werden frei von Alkoholismus, Drogen- oder anderen Süchten, nachdem sie den auferstandenen Jesus kennengelernt haben. Sie werden ruhiger, zufriedener und geduldiger. Einige hören auf zu Tratschen und investieren ihre Freizeit weniger in Vergnügungen und mehr zum Wohl anderer Menschen. Wer jemanden kennt, dessen Leben nach einer Erfahrung mit dem Auferstandenen selbstloser und gleichzeitig befreit und fröhlicher wurde, wird eine Antwort auf diese Veränderung finden wollen.

Wenn die Distanz zum Auferstandenen kleiner wird

Als Unbeteiligte über den christlichen Glauben zu diskutieren, geschieht oft ganz intellektuell. Dass der eigene Verstand in der 2'000 Jahre zurückliegen Auferstehung keine Relevanz fürs eigene Leben erkennen kann, verwundert nicht. Das Ereignis erscheint erstens absurd und liegt zweitens in unerreichbarer Ferne. Oft können auch Christen und Kirchen im Umfeld des Betrachters die Entfernung zum Auferstandenen nicht verringern. Die Christen scheinen ihr Leben zu leben wie jeder andere Mensch auch – ausser, dass sie irgendwelchen Beschäftigungen innerhalb der Mauern ihres Gemeindegebäudes nachgehen.

Zuweilen kommt es aber vor, dass die Distanz vom Beobachter zum Auferstandenen geringer wird. Ob es die sichtbare Veränderung im Leben eines Christen oder das unbeschreibliche Gefühl einer göttlichen Realität ist – irgendwie kommt da der Gedanke auf: «Diese Leute haben etwas, das ich nicht habe.» Der Auferstandene ist in die Nähe gerückt.

Dem Auferstandenen begegnen

Es ist eine Sache, die Realität des auferstandenen Jesus im Leben anderer zu erkennen – Jesus zu begegnen ist aber etwas ganz anderes. Beim Besuch eines Gottesdienstes kann der Hauch des Göttlichen gespürt werden. Genauso kann beim Bestaunen der Natur oder nach der Geburt eines Kindes die Erkenntnis aufflackern: Es gibt einen Gott! So entsteht plötzlich Glaube und Bereitschaft, dem Auferstandenen persönlich zu begegnen.

Es gibt immer wieder erstaunliche Geschichten, wie Frauen und Männer vom auferstandenen Jesus überrascht wurden. Zuweilen handelt es sich dabei sogar um die grössten Kritiker des Christentums. So begegnete der Christenverfolger Saulus ganz unverhofft Jesus – eine Begebenheit, die heute mit «Die Verwandlung von Saulus zum Paulus» bezeichnet wird. Der einstige Verfolger wurde zum berühmten Apostel Paulus. Die Begegnung mit dem Auferstandenen hatte sein Leben umgekrempelt.

Jeder kann Jesus aufnehmen

Es ist das tiefste Anliegen von Jesus, mit uns Menschen in Beziehung zu treten. Die Bibel lehrt uns, dass alle, die Jesus aufnehmen, dadurch zu Gottes Kinder werden (Johannes, Kapitel 1, Vers 12). Es ist also möglich, Jesus aufzunehmen – selbst dann, wenn wir ihn weder sehen noch kennen. Einzig zu erkennen, dass es ihn gibt und dass wir ihn brauchen, genügt.

Jesus kam in unsere Welt, um die Menschen zu retten. Wir alle haben die Fähigkeit verloren, mit Gott in Verbindung zu kommen. Unglaube, Rebellion, Stolz, Egoismus und vieles mehr macht eine Beziehung mit Gott unmöglich. Aber Jesus kam, um unsere Gemeinschaft mit Gott wieder herzustellen. Wir brauchen ihn, damit wir Vergebung für unsere Sünden erfahren (durch seinen Tod am Kreuz hat er diese Vergebung bewirkt).

Und durch seine Auferstehung lebt Jesus heute und wir dürfen an seinem Leben teilhaben. Jesus sagte: «Weil ich lebe, werdet auch ihr leben.» (Johannes, Kapitel 14, Vers 19) Wir dürfen an seinem Leben teilhaben! Das bedeutet eine ganz neue Lebensqualität. Es ist ein Leben, welches weit über unseren Tod hinausreicht – es ist das Leben des Auferstandenen.

Einen Schritt auf Jesus zugehen

Wer sich auf den Weg des Glaubens begibt, hat sehr viel zu entdecken. Es lohnt sich, Jesus zu suchen. Das tun wir, indem wir zu ihm sprechen, in der Bibel nach Antworten suchen oder Gespräche mit Menschen führen, die Jesus bereits persönlich kennen.

Ein einfaches Gebet wie «Jesus, ich bitte dich, dass du mir begegnest!» oder «Jesus, ich brauche dich!» kann der Anfang einer spannenden Glaubensreise werden – einer Reise, auf der es immer mehr zu entdecken und die Realität der Auferstehung zu erfassen gibt.

Zur Serie:
Indizien für die Auferstehung #1: Verschwörung oder echte Augenzeugen?
Indizien für die Auferstehung #2: Millionen Menschen haben es persönlich erlebt

Indizien für die Auferstehung #3: Die Bibel, ein glaubwürdiger Zeuge

Zum Thema:
«Historisches Gold»: Sechs Gründe für die Auferstehung
Auferstehung: Gott setzt noch einen drauf
Ostern erleben: An die Auferstehung glauben

Datum: 21.04.2019
Autor: Markus Richner-Mai
Quelle: Livenet

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