Glauben schliesst Wissen nicht aus

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Viele denken so: "Der Glaube fängt an, wo das Wissen aufhört." Wenn du also nichts Genaues mehr weisst, kannst du es ja noch mit dem Glauben versuchen.

Wissen, so diese Meinung, sei ein exakter, experimentell gesicherter Erkenntnisstand der Naturwissenschaft. Glauben hingegen, das sei nur so eine unklare Vermutung, eine Überzeugung, in die man sich reinsteigert. So ist es aber nicht. Glaube und Wissen hängen zusammen.

Glaube und Gewissheit

Manchmal blitzt gerade bei den grössten Naturforschern tiefe Spiritualität auf. Etwa bei Max Planck, wenn er sagt: "Beide, Religion und Naturwissenschaft, bedürfen des Glaubens an Gott; für die eine steht Gott am Anfang, für die andere am Ende allen Denkens und Wissens."

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Max Planck sah keinen Gegensatz zwischen Wissen und Glauben.
Glauben hat auch etwas mit Erkenntnis zu tun. Glauben ist mehr und etwas anderes als ein Gefühl; der Glaube nimmt alle Sinne für sich in Anspruch. Wer glaubt, fühlt, dass er richtig liegt; er will aber auch wissen, was er glaubt; er beginnt für sich etwas zu erkennen.

Als viele Anhänger Jesus verliessen und er seine zwölf Jünger fragte, ob sie nicht auch weggehen wollten, sagte Petrus? " Wir haben geglaubt und erkannt, du bist Christus, der von Gott verheissene Retter, der Sohn des lebendigen Gottes!" Das heisst im Grunde genommen nichts anderes, als dass Jesus uns einlädt, sein Wort zu prüfen und es vertrauensvoll anzuwenden. Ein normaler Prozess, der im Leben zur Erkenntnis führt. So wird aus dem Glauben an Gott Wissen, oder anders gesagt – Gewissheit.

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Bibelstelle: Matthäus 16,16


Autor: Bruno Graber
Quelle: Jesus.ch

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