Amos und Hiob kannten ihn

Der Subaru-Stern in der Bibel

Bereits Hiob in der Bibel kannte die Plejaden, die auch unter dem Namen Siebengestirn bekannt sind. Viele dürften die Plejaden aber unter ihrem japanischen Namen kennen. In diese asiatische Sprache übersetzt heissen sie «Subaru» – und kommen im Logo der gleichnamigen Automarke vor.

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Die Plejaden mit Reflexionsnebel
Die Plejaden – auch Siebengestirn genannt – sind ein offener Sternhaufen, der im Messier-Katalog graumäusig-technisch unter dem Namen «M45» genannt wird. «Es handelt sich um etwa 1'200 Sterne (Wikipedia), die einen offenen Sternhaufen bilden, wobei nur etwa die sechs hellsten von blossem Auge zu sehen sind», bilanziert Sternenkenner und Sekundarlehrer Simon Rohrer aus Cham.

«Die Plejaden kommen bereits in der Bibel vor, zum Beispiel im Buch Hiob. Hiob wird zitiert: 'Er allein hat den Himmel ausgebreitet, ist über die Wogen der Meere geschritten. Den grossen Wagen hat er geschaffen, den Orion, das Siebengestirn und auch die Sternbilder des Südens.'» (Die Bibel, Hiob, Kapitel 9, Vers 9)

Auch Amos kennt Plejaden

Laut Simon Rohrer ist das Gestirn im Japanischen sehr bekannt und heisst dort «Subaru».

Hiob erwähnt die Plejaden noch ein zweites Mal in Hiob, Kapitel 38, Vers 31. Und auch der Prophet Amos kennt das Siebengestirn: «Gott hat das Siebengestirn und den Orion geschaffen. Licht verwandelt er in Finsternis, nach der Nacht lässt er einen neuen Tag anbrechen. Er ruft das Wasser aus dem Meer, und es ergiesst sich auf die Erde. 'Herr' wird er genannt!» (Amos, Kapitel 5, Vers 8).

«Grösster Turm zu Babel»

An den Urknall glaubt Simon Rohrer nicht. «Das einzige, was wir jenseits des Sonnensystems 'einfangen' können, ist Strahlung, also Radiowellen, Licht, Röntgenstrahlen und so weiter. Rein aus diesen Beobachtungen Schlüsse zu ziehen und 'Wahrheiten' zu verbreiten, was wie viele Millionen oder Milliarden Lichtjahre entfernt sein soll, beziehungsweise wie alles einmal angefangen haben soll, finde ich den grössten 'Turm zu Babel', den wir jemals gebaut haben!»

Rohrer weiter: «Stell dir vor, du würdest ein Dorf aus der Römerzeit in die Nähe eines Flughafens setzen, die römischen Einwohner dürften aber nicht hingehen, sondern die Flugzeuge nur vom Dorf aus beobachten. Was wären wohl ihre 'Wahrheiten' oder Theorien, die sie über ihre Beobachtungen verbreiten würden? Sicher niemals die Erkenntnisse, die wir über die ganze Fliegerei heute haben! Aber diese Aufgabe wäre um ein vielfaches leichter als unsere 'kosmologischen Interpretationen' über derart ferne Objekte im Weltall.»

Trotzdem: Die Frage nach dem «Wie» und «Warum wurde das alles?» ist tief in uns Menschen eingepflanzt und hat wohl schon vor vielen tausend Jahren die Menschen beschäftigt. «Darum sucht man auch nach Antworten und wenn du einen Schöpfer zum Vorhinein in deinen Modellen ausschliesst, kommt man auf solche Ergebnisse.»

«Da fällt meine Sorge ab!»

«Eine Passage im Lukas-Evangelium finde ich gigantisch. Dort steht, dass Gott weiss, wenn mir ein einziges Haar ausfällt. Und wenn ich dann parallel dazu in die Galaxien schaue, was Gott alles geschaffen hat und dass er jeden Stern beim Namen nennt, dann fällt mir die Sorge auch ab.»

Der deutsche Astronom Gustav Tammann beispielsweise sagte, dass er die Existenz eines Schöpfers nicht ausschliessen könne. Rohrer: «Man kann Gott mit dem Verstand suchen, … aber finden lässt er sich nur mit dem Herzen. Gott hat Gestirne als Zeichen gesetzt. Und es ist möglich, dass er uns durch das Universum begegnet, zum Beispiel durch das Kreuz des Südens

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Datum: 23.06.2015
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet

Kommentare

Das Faszinierende an den Plejaden ist, dass sie, wie der Name "Siebengestirn" sagt, wirklich miteinander verknüpft sind: Praktisch gleich weit von der Erde entfernt, hängen sie von der Gravitation her zusammen (im Gegensatz zu anderen Sternbildern, die nur von der Erde aus als Einheit erscheinen). Deshalb spricht das Buch Hiob vom "Gebinde des Siebengestirns" (38,31). Im gleichen Vers spricht er auch von den gelösten Fesseln des Orions, dessen Sterne tatsächlich auseinanderdriften. Diese Erkenntnisse können nur göttlichen Ursprungs sein, zur Zeit Hiobs hatte man noch lange nicht die Möglichkeit dazu.
Daniel Gerber verwendet den ersten Teil seines Berichts als Lockvogel für eine Abrechnung mit dem Urknall. Gemäss Simon Rohrer dem grössten Turm zu Babel. zu dem man kommt, wenn man einen Schöpfer zum Vorhinein aus den Modellen ausschliesst. Das aber ist der Ausschluss logischer Kategorien, wie sie schon Galilei, Kepler, Newton angewendet haben zur Erforschung des Sternen- und Planentenhimmels. Wer einen solchen logischen Kraut- und Rübensalat serviert, gibt den christlichen Glauben und Denken der Lächerlichkeit preis und lässt die Astrophysiker seit dem 16. Jahrhundert bis heute schlicht dümmlich erscheinen. Darunter sind übrigens auch Christen:http://funiversum.archomedia.com/inde

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