Sonntagsvergnügen

Stadion oder Kirche?

 
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 Wie gehen Menschen zu einem Fussballmatch und wie zu einem Gottesdienst? Warum sollte uns nicht beides begeistern?

Zwischen Fussballfans und Gottesdienstbesuchern gibt es ziemlich markante Unterschiede: 
Die Fussballfans sind an ihrer Kleidung erkennbar. Sie outen sich als Fans ihrer Mannschaft. Oft haben sie auch die entsprechenden Utensilien für eine kräftige Unterstützung ihrer Mannschaft mitgebracht. Unterwegs stimmen sie sich auf den bevorstehenden Match ein, sie stecken sich gegenseitig an und kommen mit Zuversicht und Siegesgewissheit in das Stadion. Sie fiebern auf den Rängen mit und haben eine grosse Erwartung und Freude.

Der Gottesdienstbesucher ist nicht so ohne weiteres zu erkennen. Seine Begeisterung hält sich meist in Grenzen und eine grosse Erwartung füllt sein Herz auch nicht immer. Manchmal hat man gar das Gefühl, dass hier ist ein gewisses religiöses Pflichtgefühl da ist, das den Menschen am Sonntagmorgen den Weg zur Kirche unter die Füsse nehmen lässt. Das war nicht immer so.
 
Im Alten Testament lesen wir deshalb, wie Menschen mit Begeisterung und grossen Erwartungen zum Tempel nach Jerusalem zogen. In Psalm 84 lesen wir zum Beispiel: «Herr, du Gott über Himmel und Erde! Wie sehr liebe ich deinen Tempel – den Ort, an dem du wohnst! Ich kann es kaum noch erwarten, ja, ich sehne mich danach, in die Vorhöfe deines Heiligtums zu kommen! Mit Leib und Seele juble ich dir zu, du lebendiger Gott! Herr, du Gott über Himmel und Erde, du bist mein König und mein Gott! Sogar die Vögel haben hier ein Nest gebaut, die Schwalben sind hier zu Hause – in der Nähe deiner Altäre ziehen sie ihre Jungen gross. Glücklich sind alle, die in deinem Tempel wohnen dürfen! Jederzeit können sie dich loben! Glücklich sind alle, die ihre Stärke in dir suchen, die gerne und voll Freude zu deinem Tempel ziehen. Herr, ein Tag in deinem Tempel ist mehr wert als tausend andere! Ich möchte lieber ein einfacher Türhüter sein an der Schwelle deines Hauses, als bei den Menschen zu wohnen, die dich missachten!»

Hier merken wir, wie Menschen erfüllt sind der Begegnung mit Gott. Denn in Gottes Gegenwart erfahre ich völlige Annahme meiner Person. Vergebung meiner Schuld und eine neue Chance für den weiteren Lebensabschnitt. Von Gott her kommt die Zusage seiner Gemeinschaft und Kraft in meinem Leben. Er will mich mit Segen überschütten, sodass mein Leben unter Gottes Führung gelingen darf und ich in einer Welt voller Gefahren unter seinem Schultz leben darf. 

Soll uns dass nicht Sonntag für Sonntage begeistern!

Zum Thema:
Falls Sie eine Kirche in Ihrer Nähe suchen
Falls Sie einen Fussballmatch besuchen wollen


Autor: Dick Leuvenink
Quelle: FEG Basel

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