Annehmen und verändert werden

Neue Hoffnung

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Eine ganze Presseindustrie lebt davon, die Zukunft düster zu zeichnen. Auflagenstarke Magazine beschreiben die Hoffnungslosigkeit in schillernden Farben. Und die Menschen zahlen dafür. Die Hoffnung selber hat kaum eine Presse. Gute Nachrichten verkaufen sich sehr schlecht. Und doch: Hoffnung ist gefragt, sonst würden die Hoffnungsversprecher nicht solche Konjunktur haben. Jede Form der Fitness und auch Gesundheitsbewusstsein ist gefragt. Das Leben verlängern und es dadurch gesund erhalten, das ist der eine Weg, um sich Hoffnung für morgen zu verschaffen.

Der andere Weg ist, sich denen zuzuwenden, die Hoffnung versprechen. Nichts Exotisches wird ausgelassen, um sich Hoffnung zu verschaffen. Die einen versuchen es mit Astrologie, die anderen mit fernöstlicher Meditation. Wer kritisch ist, wird feststellen: Hoffnung gibt das nicht. Höchstens Beruhigung. Und die hilft nicht in der Zukunft. Wir müssen weiter fragen. Hoffnungsträger werden gesucht! Hoffnung darf nicht ein theoretischer Begriff sein, sie ist immer eine Person. Jesus Christus hat die Hoffnung auf die Erde getragen. Einer ausgestossenen Frau, die alle zum Tode verurteilt hatten wegen Unmoral, eröffnet er neue Lebensmöglichkeiten und sagt zu ihr: «Ich verurteile dich nicht, sei frei.» Das gab Hoffnung. Und diese Hoffnung sprach sich herum.

Viele suchten Jesus damals auf. Und heute ist Jesus Christus als Hoffnungsträger genauso anwesend. Er lebt und eröffnet jedem, der sich im Gebet zu ihm wendet, neue Hoffnung in kleinen und grossen Ausweglosigkeiten. Das Beste: Wer Jesus als Hoffnungsträger erlebt hat, der wird selber zum Hoffnungsträger. Denn seine Erfahrung kann er nicht für sich behalten. Er muss sie mit anderen teilen. Ich erlebe es immer wieder, wie gerade Menschen, die sich erst vor kurzem Christus zugewandt haben, eine starke neue Ausstrahlung bekommen. Die Verwandlung ist ihnen anzusehen. Nicht nur ihr Herz, sondern auch Gedanken, Taten und Ausstrahlung haben sich radikal geändert. Dann fangen Menschen in ihrem Umfeld an zu fragen «Was ist mit dir geschehen?», und sie erzählen von der entdeckten Hoffnung in Person - von Jesus Christus. Diese Menschen stecken andere mit ihrer Lebensfreude an und so werden Menschen interessiert an dieser guten, lebendigen Botschaft. Es kommt ein Stein ins Rollen und nimmt andere mit - mit auf einer neuen Welle der Hoffnung.

Gibt es Hoffnung für unsere Welt? Oder warten wir nur auf den Untergang? Um Hoffnung für diese Welt zu haben, brauchen wir Hoffnungszeichen. Ich sehe diese Zeichen darin, dass heute besonders junge Menschen anfangen, neu zu leben. Solche, die nie geglaubt haben, fangen an zu beten. Solche, die nie auf Gott geachtet haben, lesen die Bibel. Solche, die nur für sich gelebt und gedacht haben, kümmern sich um andere. Diese Hoffnungszeichen weisen mich darauf hin, dass Hoffnung begründet ist. Wenn Gott schon jetzt Neues schafft - und ich es mit eigenen Augen sehen kann -, dann kann ich ihm auch glauben, dass er einmal einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen wird. Und diese Hoffnung ist allen zugesagt. Wer sie annimmt, wird verändert. Er wird selber zum Hoffnungszeichen und Hoffnungsträger.

Lesen Sie auch:
Vom «hoffnungslosen Fall» zum Hoffnungsträger

Buch zum Thema:
3:16 Zahlen der Hoffnung

Datum: 20.05.2012
Autor: Dick Leuvenink
Quelle: FEG Basel

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