Zum Wohl der Menschen

Warum Gott das Chaos nicht liebt

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Wenn Sie mit 120 Sachen durch die Stadt rasen könnten - würden Sie es tun? Leben Sie auch sonst gerne ohne Regeln?

Verkehrsschilder: Wahrscheinlich haben Sie sich auch schon geärgert über gewisse Verkehrsschilder; besonders als Sie in Eile waren und Ihren Terminplan nicht einhalten konnten. Vielleicht verwünschten Sie dann einen Moment lang diese Schilder - eigentlich verständlich. Doch könnten Sie es sich vorstellen ganz ohne Verkehrsregeln zu leben?

Würde dann nicht eine Ausflugsfahrt zum Himmelfahrtskommando, wenn man links wie rechts fahren könnte, oder mit 120 km/h durch die Stadt brausen könnte? Die schwächeren Verkehrsteilnehmer, wie Velofahrer und Fussgänger, hätten dann keine Chance mehr. Wir brauchen darum diese Verkehrsregelungen zu unserem eigenen und aller anderen Schutz. In der Bibel werden die sogenannten zehn Gebote beschrieben. Dieses Grundraster für das menschliche Zusammenleben stört viele Menschen.  

Gebote - wozu?

Gott gab diese Gebote, um uns im Leben zu schützen. Er liess schreiben: Du sollst nicht stehlen, um das Eigentum zu schützen, du sollst nicht ehebrechen, um die Liebe und die eheliche Gemeinschaft zu schützen. Du sollst nicht falsch Zeugnis geben, um die Aufrichtigkeit zu schützen. (Die Bibel, 5. Mose, Kapitel 20.) So könnten wir alle Zehn Gebote durchgehen und wir würden feststellen: Sie sind gut und dienen zu unserem Schutz. Gott wollte den Menschen nicht einfach der Willkür des Stärkeren aussetzen. 

Die frühere Gesetzgebung ging ursprünglich auf diese Zehn Gebote zurück. Und es ist sehr interessant, dass unzählige Missionare auch in den verschiedensten Kulturen dieses Grundmuster in der jeweiligen Gesetzgebung der Völker und Stämme wiederfanden. Es sind diese Verhaltensweisen, die zum Leben führen, im Gegensatz zu den Handlungen, die zum Tode führen. Jede Tat hat ihre Folgen, dieses Wissen gilt es weise anzuwenden. Gebote sind die Grundstruktur für ein geordnetes, glückliches Leben. Gottes Ordnungen sind eben Ordnungen zum Leben. Er will uns weder einengen, noch Lebensfreude verhindern. Er will mit seiner Ordnung erst recht Leben ermöglichen, sowohl persönlich als auch in den zwischenmenschlichen Beziehungen.

Heilsame Lebensordnung

Gottes Ordnungen sind gut - das sehen wir schon in der Schöpfungsordnung. Wunderbar ist alles erdacht und geschaffen worden. Doch der Mensch hat sich immer wieder dieser Ordnung Gottes widersetzt und eigenmächtig gehandelt. Damit wurde Gottes Lebensordnung zerstört. Darunter hat die gesamte Schöpfung bis heute gelitten. Der Mensch hörte auf die zerstörende Stimme der Sünde, diese klingt verführerisch süss und ist doch so verheerend destruktiv. 

Jesus kam in diese Welt, um Gottes gute Lebensordnung vorzuleben und wiederherzustellen. Mit ihm dürfen wir persönlich reden, im Gebet. Sein Lebenswort können wir lesen und seinem Beispiel dürfen wir nachfolgen, er hilft uns dabei auch gerne. Dann sind wir in der Lebensspur des wahren Glücks.

Buch zum Thema:
Gottes Lebensprogramm - Der Schlüssel zu den 10 Geboten für Christen im 21. Jahrhundert


Autor: Dick Leuvenink
Quelle: FEG Basel

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