"Anfang der Wehen" in der Versicherungssprache?

In Matthaeus 24,5-8 beschreibt Jesus, wie Kriege, Hungersnöte, Pestilenz und Erdbeben "den Anfang vom Ende" der Welt kennzeichnen werden. In der aktuellen Studie "topics Naturkatastrophen" der grossen Versicherung "Muenchner Rueck" wird auf die aussergewöhnliche Häufung von extremen Unwettern und Überschwemmungen im Jahr 2002 hingewiesen. Die Naturkatastrophenstatistik der Muenchner Rueck zeigt: Im Vergleich der letzten zehn Jahre (der Periode von 1993-2002) mit den 60er Jahren ist die Zahl der "grossen Ereignisse" weltweit um das 2,6 fache (von 27 auf 70) gestiegen. Die volkswirtschaftlichen Schäden - inflationsbereinigt - haben sich sogar auf das 7,3 fache (von 75,5 Mrd. US-$ auf 550,9 Mrd. US-$ erhöht.

Grosse Naturkatastrophen im Dekadenvergleich:
Dekade 1950-59 / Anzahl 20 / Schäden (Mrd. US-$) 42,1
Dekade 1960-69 / Anzahl 27 / Schäden (Mrd. US-$) 75,5
Dekade 1970-79 / Anzahl 47 / Schäden (Mrd. US-$) 138,4
Dekade 1980-89 / Anzahl 63 / Schäden (Mrd. US-$) 213,9
Dekade 1990-99 / Anzahl 91 / Schäden (Mrd. US-$) 659,9

Als "gross" werden Naturkatastrophen bezeichnet, wenn sie die Selbsthilfefähigkeit der betroffenen Regionen deutlich übersteigen und überregionale oder internationale Hilfe erforderlich machen. Einer der Hauptgruende ist die Konzentration von immer mehr Menschen und Sachwerten in gefährdeten Städten und Ballungsgebieten, so der Bericht.

Quelle: Pressemitteilung Muenchner Rueck, 2003 / Freitagsfax

Datum: 22.06.2003

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