Er hat Wunder erlebt

Brasiliens Präsident Bolsonaro: «Ich glaube an das Wort Gottes»

Er kam als politischer Aussenseiter, ist rund 100 Tage im Amt und hat sich unter anderem der Bekämpfung der Korruption verschrieben. Der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro ist aber auch gläubiger Christ.

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Jair Bolsonaro
Er wird in westlichen Medien gern als «ultra-rechts» oder noch schlimmer dargestellt. Als Konservativer ist er nicht nur politisch, sondern auch ethisch angetreten, viele «Errungenschaften» der linken Agenda in Brasilien aus den letzten Jahren rückgängig zu machen. In einem Gespräch mit dem US-Nachrichtensender CBN News anlässlich seines Besuches in den USA sprach Brasiliens Präsident Bolsonaro auch über seinen persönlichen Glauben.

Fast keine Wahrheit in der Politik

«Ich glaube an das Wort Gottes», erklärte Bolsonaro. «Menschen haben Gründe, nicht daran zu glauben, aber christliche Werte helfen, eine Gesellschaft zum Guten hin zu führen. Ich war 28 Jahre im Kongress und habe gesehen, dass es in politischen Kampagnen fast nie Wahrheit gab. Ich hatte den Eindruck, dass unsere Bevölkerung Durst nach der Wahrheit hatte; darum bin ich 2015 ganz allein durch das Land gereist und habe über die Wahrheit geredet.» Bolsonaro beschrieb die Reaktionen auf seine Reise: «Ich bin herumgereist wie ein Evangelist oder ein Pastor, und die Menschen in allen Sektoren der Gesellschaft haben mich sehr offen aufgenommen: der Mann auf dem Lande, der Bewohner am Ufer des Amazonas, Menschen in Hütten oder reiche Geschäftsleute in den grossen Zentren. Sie alle hatten Durst nach Wahrheit.»

Wunder erlebt

Der Präsident sprach von zwei «Wundern», die er persönlich erlebt habe: einmal, als ein professioneller Killer ein Messer in seinen Magen rammte und er sich von diesem Mordanschlag sehr gut wieder erholte. Das zweite Wunder sei sein Wahlerfolg gewesen; mit wenig Geld und trotz wenig Fernsehsendungen habe seine Kampagne zum Erfolg geführt.

«Katholik, vor allem aber Christ»

Bolsonaro erklärt seinen Wahlerfolg auch mit der Unterstützung der Evangelikalen in Brasilien. «Die Evangelikalen in Brasilien stellen ein Drittel der Bevölkerung und wachsen. Ich wurde massiv unterstützt von ihnen, die bis vor kurzem niemanden hatten, der einen ähnlichen Glauben wie sie hat. Als ich erschien – und ich bin Katholik, vor allem aber Christ – war ich der natürliche Kandidat für die evangelikalen Leiter, die Veränderung suchten und nicht wieder eine linke Regierung wollten.»

Bolsonaros Frau Michelle ist evangelikale Christin und engagiert sich unter anderem als Gehörlosen-Übersetzerin in ihrer Baptistengemeinde. Bolsonaro selbst hat sich 2016 von einem evangelikalen Pastor im Jordan taufen lassen.

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Datum: 22.03.2019
Autor: Reinhold Scharnowski
Quelle: Livenet / CBN News

Kommentare

Egal, ob er sich christlich oder was auch immer nennt. Es zählen die Taten. Und diese sind bei Bolsonaro alles andere, nur nicht christlich. Seine Taten, Aussagen und Meinungen sind das genaue Gegenteil von dem, was Jesus seit über 2000 Jahren predigt. Bitte recherchieren Sie besser.

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