Belgiens Benteke

Er betet auch für die gegnerischen Spieler

Christian Benteke gehört zu den Stars der belgischen Offensive. Die Ehre für seine Auftritte behält der Stürmer jedoch nicht für sich, er gibt sie an Gott weiter. Und nicht nur das: Vor den Spielen betet er, dass sich keiner verletzt – und damit meint er alle 22 Spieler, nicht nur die eigene Elf.

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Christian Benteke
Der in Kinshasa, der Hauptstadt der heutigen DR Kongo, geborene Christian Benteke (26) gehört zu den besten Offensiv-Argumenten, über welche die belgische Auswahl derzeit verfügt – und auch in der englischen Premier League kann sich sein Palmares sehen lassen. In drei Saisons für Aston Villa lief er 89-mal auf und traf dabei 42-mal. Und auch bei Liverpool stand er 25-mal auf dem Rasen und jubelte über 7 Treffer; was im Übrigen der aktuellen Bilanz für Belgien entspricht: 25 Matches, 7 Tore.

Davor bestritt er 37 Länderspiele für die Nachwuchsteams Belgiens, bei denen er nicht weniger als 30 eigene Goals bejubeln durfte. Sein aktueller Marktwert wird auf 27 Millionen Euro berechnet.

Als erstes Gott danken

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Christian Benteke
Nach seinen Treffern zeigt er jeweils gen Himmel. Damit danke er Gott für seine Fähigkeiten, begründete der begnadete Angreifer in der «Birmingham Mail»: «Ich tue das, weil ich an Gott glaube.»

Aus diesem Grund dankt er dem Höchsten in aller Offenheit: «Wenn ich treffe, ist das erste, was ich zu tun habe, Gott zu danken. Er gibt mir die Kraft, Tore zu schiessen.» Er sei sehr gläubig. «Ich bete vor und nach jedem Spiel.»

Er betet für alle 22

Wenn Christian Benteke betet, tut er dies nicht, um für irdischen Erfolg zu bitten. «Ich danke ihm für alles Gute, das er mir gegeben hat. Vor jeder Begegnung bitte ich ihn, dass allen 22 Spielern auf dem Feld nichts Schlimmes geschieht. Das ist sehr wichtig.»

Somit steht er nicht nur für die eigene Mannschaft ein, sondern auch für die Athleten des Gegners. «Ich bitte ihn, dass er sich um jeden sorgt. Denn bevor wir Fussballer sind, sind wir Menschen.»

Zudem hätten sie alle gute Jobs. «Andere müssen am Morgen um 6 Uhr aufstehen und sie sind um 18 Uhr wieder daheim und arbeiten sehr hart. Wir müssen das, was wir tun, geniessen und dafür dankbar zu sein.»

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Datum: 23.06.2016
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet / Birmingham Mail / Christian Today

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