Erste Parade für Frauen-Sportteam

Tobin triumphiert in Manhattan und zitiert aus der Bibel

Erstmals wurde für ein Frauensportteam in New York eine öffentliche Parade abgehalten. Dies, weil die Fussballerinnen den WM-Titel in Kanada errungen hatten. Star-Spielerin Tobin Heath war mit dabei und dankte Gott bereits früher in aller Öffentlichkeit via Twitter.

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Tobin Heath
Tobin Heath gewann zweimal Olympia-Gold und nun den WM-Titel mit dem US-Frauen-Fussballteam. Via Twitter bedankte sie sich bei Gott. Ihren Glauben machte die 27-Jährige in diesem Jahr mehrfach publik, unter anderem zitierte sie den Epheserbrief, Kapitel 2, Verse 8-9 in ihrem Twitter-Account. In diesen Bibelworten steht: «Denn nur durch seine unverdiente Güte seid ihr vom Tod errettet worden. Ihr habt sie erfahren, weil ihr an Jesus Christus glaubt. Dies alles ist ein Geschenk Gottes und nicht euer eigenes Werk. Durch eigene Leistungen kann man bei Gott nichts erreichen. Deshalb kann sich niemand etwas auf seine guten Taten einbilden.»

Zum 5:2-Sieg über Japan im WM-Finale steuerte Heath einen Treffer bei. Es war der am meisten gesehene Fussball-Match in der US-Geschichte.

Sinn für jeden

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Tobin Heath
Bereits früher äusserte sich Heath zu ihrem Glauben: «Es geht um mehr als gewinnen oder verlieren. Es gibt so viele Beziehungen, die tiefer gehen. Gott hat darin einen Plan. Jeder will gewinnen. Du musst darauf vertrauen, dass Gott einen grösseren Plan hat, auch wenn man ihn nicht sieht.»

Ihre Plattform sei vielleicht grösser als die von anderen Leuten. Doch für jeden Menschen gebe es einen Sinn. «Meiner liegt derzeit darin, Fussball zu spielen und mein christlicher Lebensstil ist mit dabei. Man verbringt viel Zeit mit den Teamkolleginnen und sie schauen, wie man lebt. Das ist der coolste Weg, die anderen einfach zu lieben.»

Heath war mit ihren 22 Mitspielerinnen bei der ersten Parade dabei, die in Manhatten durch den «Canyon of Heroes» führte – zum ersten Mal für ein Frauensportteam. Die letzten Frauen, die so geehrt wurden, waren die Olympia-Medaillen-Gewinnerinnen Mary Lou Retton und Cheryl Miller; das war anno 1984.

«Gott spricht durch die Bibel zu mir»

Vom christlichen Glauben habe sie durch ihre Eltern erfahren, gab sie in einem früheren Interview zu Protokoll. Doch eine persönliche Beziehung zu Jesus Christus habe sie während ihrer Karriere aufgebaut, als sie weg war, von der Familie. Sie habe festgestellt, «dass es um meine Beziehung zu Gott direkt geht.» Sie lese oft in der Bibel: «Das ist der wichtigste Weg, wie Gott zu mir spricht.»

Dies sei ebenso wichtig wie das Training. An der Uni traf sie sich täglich mit anderen Sportlern zum gemeinsamen Bibellesen. Tobin damals: «Das ist die Zeit für uns, um zu beten, um miteinander zu reden, uns darüber auszutauschen, was Gott in unserem Leben getan hat.»

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Datum: 17.07.2015
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet.ch / Christian Post

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