Ciriaco Sforza im «Blick»:

«Gott zeigte mir den neuen Weg»

Der ehemalige Bundesliga-Profi und heutige Fussballtrainer Ciriaco Sforza hat bei seinem ersten Auftritt als Thun-Trainer Einblick in sein Seelenleben gewährt. Er sprach von der Krise nach dem Rauswurf bei GC im Frühling 2012 und wie sie ihn zu einem anderen Menschen gemacht habe. Auch Gott hat eine wichtige Rolle gespielt.

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Jetzt gibt Ciriaco Sforza bei Superligist FC Thun die Richtung vor...
Eine entscheidende Rolle bei der Bewältigung der persönlichen Krise muss wohl auch Gott gespielt haben. Auch wenn Ciriaco Sforza im Blick-Interview vom 22.06.2015 nicht detailliert darauf eingeht, wie Gott ihm geholfen hat, lässt sich aus seinen Aussagen klar deuten, dass der 45-Jährige Hilfe von oben bekam. «Gott hat mir einen neuen Weg gezeigt. Dafür bin ich dankbar», wird Ciri Sforza im Blick zitiert.

«Eine Schwäche einzugestehen ist eine Stärke»

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Artikel im Blick über Ciriaco Sforza
Bereits im Februar 2015 sprach Sforza auf dem Fussball-Portal www.sport1.de offen über seine Leidenszeit. «Ich habe keine Hemmungen, darüber zu reden. Eine Schwäche einzugestehen ist eine Stärke. Ich bin froh, dass ich das Oberflächliche abgestreift habe», so der ehemalige Profi-Fussballer.

Bei seinem Arbeitsbeginn in Thun mochte Sforza dennoch nicht mehr auf Einzelheiten seiner Krise eingehen. Er signalisierte deutlich, dass er jetzt mit neu gewonnenem Halt vorwärts schauen will: «Ich habe wieder Freude am Leben, an der Arbeit. Ich lasse mich nicht mehr so leicht stressen. Ich bin mit mir ehrlicher, offener.»

Es scheint, dass Ciriaco Sforza geerdet und gereift ist, was eine gute Basis für seine weitere Trainerkarriere sein dürfte.

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Datum: 23.06.2015
Autor: Florian Wüthrich
Quelle: Livenet / Blick

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