Fussball-Profi Muamba

«Ich bin der lebendige Beweis, dass Beten hilft»

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Als Fussball-Profi Fabrice Muamba im März diesen Jahres mitten in einem Spiel bewusstlos zusammenbricht, ist die Sportwelt geschockt. 78 Minuten lang steht sein Herz still, bevor es Rettungskräfte wieder zu schlagen bringen. Drei Tage liegt er im Koma, wie durch ein Wunder wacht er wieder auf.

Jetzt hat der Bolton-Wanderers-Spieler Fabrice Muamba sein erstes Interview nach dem Kollaps gegeben. Mit einer britischen Zeitung sprach er über den schicksalhaften Tag:

Der Morgen des Spiels

Der Tag begann für den U-21 Nationalspieler mit einem Telefonat. Er hatte mit seinem Vater gesprochen und gemeinsam mit ihm gebetet. Und Marcel Muamba hatte Gott darum gebeten, seinen Sohn Fabrice zu beschützen. «Tatsächlich hatte Gott an diesem Tag seine Hand über mir und liess mich nicht los», so der Fussballprofi.

Das Spiel, das alles veränderte

Vor dem Spiel hatte sich Muamba eigentlich sehr gut gefühlt. Er hatte regulär trainiert und genügend Flüssigkeit zu sich genommen. Bis heute kann er sich nicht erklären, wie es zu dem Zusammenbruch gekommen war.

Doch er erinnert sich an den Moment kurz davor: Er habe eine seltsame ausserkörperliche Situation erlebt, so der gläubige Kongolese. Während er über das Spielfeld rannte, um das Ende des linken Flügels zu erreichen, wurde ihm schwindelig.

«Das war kein normaler Schwindel – es war ein ganz surreales Gefühl. Als würde ich im Körper eines Anderen rennen. Dann sah ich Tottenhams Luka Modric und Scott Parkers doppelt. Es war wie im Traum. Ich fühlte, wie ich falle, wie mein Kopf auf den Boden aufschlägt. Dann nichts mehr. Ich war tot.»

Die Fussballwelt in Schock

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Fabrice Muamba
Spurs-Star Rafael van der Vaart twitterte nach der Partie: «Wir alle beten für ihn.» Englands Nationalstürmer Wayne Rooney schrieb: «Immer noch im Schock.» Vincent Kompany von Manchester City, selbst mit kongolesischen Wurzeln, meinte: »Zu jung zum Sterben.»

Doch das Wunder geschah und Fabrice Muamba schlug die Augen wieder auf. Seine Verlobte twitterte: «Ich bedanke mich für alle Wünsche und aufmunternden Worte. Wo Leben ist, ist auch Hoffnung. Bitte betet alle weiter für Fab. Es hilft, ich spüre es.»

«Ich war 78 Minuten tot»

Fabrice Muamba selbst sagt: „Ich bin der lebendige Beweis, das Gebet hilft. Ich war 78 Minuten lang tot, selbst wenn man da wieder reanimiert wird, hat man normalerweise einen Gehirnschaden. Was mir geschehen ist, war wirklich mehr als ein Wunder. Jemand da Oben hat auf mich aufgepasst.

Es ist zu früh zu sagen, ob ich je wieder professionell Fussball spielen kann. Aber ich habe tiefen Glauben an Gott, und ich habe Hoffnung – also wer weiss? Wenn ich von den Toten auferstehen kann, kann ich vielleicht alles schaffen.»

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Youtube-Videos (in englischer Sprache):
Fabrice Muamba: Dramatische Situation im März 2012 auf dem Spielfeld
«R.I.P. Fabrice Muamba» - im Internet schon für «tot» erklärt
Aufruf zum Gebet für Fabrice Muamba

DVD-Video zum Thema:
Raised From The Dead / Vom Tod zurück ins Leben

Datum: 27.04.2012
Autor: Miriam Hinrichs
Quelle: thesun.co.uk, focus.de, bild.de

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