«U2»-Sänger über Literatur

Bono sagt, aus welcher Bibel-Übersetzung er den Kindern vorlas

Kürzlich sprach «U2»-Sänger Bono in einem Interview über Literatur. Dabei erwähnte er, aus welcher Bibel-Übersetzung er seinen Kindern vorgelesen hatte. Er selbst las zudem in jungen Jahren die «Chroniken von Narnia».

Zoom
Bono, Frontmann von der Band «U2»
«U2»-Frontmann Bono sagte kürzlich in einem Interview mit dem TV-Sender «CBS»: «Wenn ich unterwegs bin, liebe ich Bücher, in die ich eintauchen kann. Ein Freund von mir ist ein grosser Dichter und Gefängnisseelsorger haben ein solches Buch geschrieben», sagt er über das Buch «LifeLines» von den beiden christlichen Autoren Martin Wroe und Malcolm Doney.

Sie waren befreundet

Als Kind habe er die «Chroniken von Narnia» gelesen. Seine eigenen Kinder hätten Mainstream-Bücher gelesen, doch auf ihrer Liste steht auch die Bibel: «Wir lasen unseren Kindern die Eugene Peterson-Version der Bibel vor

Bono ist seit langem ein Freund von Peterson. Die beiden drehten einen Kurzfilm vor Petersons Tod im Jahr 2018, der ihre Freundschaft dokumentiert. In dem Film würdigte der Musiker den Schriftsteller für seine zeitgenössische Übersetzung der Bibel. Sie sprachen auch von ihrem gemeinsamen Interesse an den Psalmen.

«Gott füllte das Loch»

In einer Video-Serie diskutierte der U2-Frontmann auch ausführlich über seinen Glauben. Er scheut sich nicht über seinen Glauben an Jesus zu sprechen.

Er berichtete, wie Gott eine Rolle bei einer grossen Tragödie in seiner Jugendzeit spielte. Damals starb seine Mutter, was Bono in eine Sinnkrise stürzte. «Ich versuchte, das Loch in meinem Herzen mit Musik zu füllen, mit meinen Freunden, meinen Bandkollegen.» Doch das funktionierte nicht. «Schliesslich ist das Einzige, was es füllen kann, Gottes Liebe, es ist ein grosses Loch, aber zum Glück ist es eine grosse Liebe.»

Bono drehte zwei Filme über die Psalmen

Nachdem bereits eine Doku-Film über die Psalmen publiziert hatte folgte später ein zweites Interview über die Psalmen. Unter anderem sagt Bono über Psalm 82: «Er verteidigt das Recht der Armen und Waisen. Er ruft dazu auf, die Bedürftigen und Hilflosen gut zu behandeln und sie vor dem Einfluss durch böse Menschen zu schützen. Das ist nicht Charity – das ist Gerechtigkeit.»

Durch das Lesen der Psalme habe er festgestellt, dass Gott zuhöre. Gleichzeitig habe er über sich selbst gelernt, dass er zu wenig zuhöre, so Bono.

Auch hielt er fest: «Ich war in Jerusalem. Und ich besuchte Golgatha … den Ort an dem der Tod starb. Ich glaube nicht mehr an den Tod – er hat keine Macht mehr über mich wie er es hatte als ich 14 Jahre alt war.»

Zum Thema:
«U2»-Bono im Interview: «Ich bete, um den Willen Gottes zu erfahren»
«Mehr Realismus»: Bono fordert mehr Ehrlichkeit in christlichen Songs
7 Aussagen von Bono: «Ich gehe dorthin, wo Leben ist, wo ich den Heiligen Geist spüre»

Datum: 27.05.2019
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet / Christian Post / CBS

Glaubensfragen & Lebenshilfe

Anzeige