Achtung Stressfallen!

Wie man entspannter durchs Leben kommt

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Negativer Stress macht krank, zerstört Beziehungen und raubt Lebensqualität. Höchste Zeit also, die Stressfallen im Alltag zu enttarnen, statt hineinzutappen. Wir haben ganz praktische Tipps, wie Sie zum Durchatmen kommen und sich aktiv gegen negativen Stress wehren können.

Es gibt diese Phasen, in denen man alle Hände voll zu tun hat. Und wenn man es dann noch besonders gut und alles richtig machen will, kann man ganz schön unter Druck kommen. Die gute Nachricht: Man ist dem Stress nicht hoffnungslos ausgeliefert. Vielleicht helfen Ihnen ja diese Tipps.

Geben Sie Aufgaben ab

Wer alles selbst machen will, kommt schnell ins Schleudern. Es ist keine Schande, Aufgaben abzugeben. Im Gegenteil: Wer Verantwortung sinnvoll delegieren kann, zeigt Führungsqualitäten.

Machen Sie Pausen

Wer produktiv sein will, muss sich auch Pausen nehmen. Durcharbeiten bringt nicht viel und ist gefährlich. Irgendwann ist das Limit erreicht und nichts geht mehr. Lieber Pausen einplanen und danach mit doppelter Kraft wieder einsteigen.

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Übrigens sollten Pausen auch wirklich Ruhezeiten sein. Packen Sie Ihre Freizeit nicht zu voll mit Aktivitäten wie Freunde treffen oder Sport. Freizeitstress ist einer der grössten Stressfallen, vor allem, wenn Sie es allen Recht machen wollen. Nehmen Sie sich nicht so wichtig, Sie sind nicht für alle verantwortlich.

Gönnen Sie sich Schlaf

Statt abends noch einen Film zu gucken, der dann so aufwühlt, dass man nicht schlafen kann, gehen Sie lieber eine kleine Runde spazieren. Reden Sie währenddessen mit Gott und erzählen Sie ihm von den Dingen, die Sie beschäftigen. Achten Sie darauf, rechtzeitig ins Bett zu gehen. Wenn Sie nicht einschlafen können, atmen Sie tief ein und aus und achten Sie darauf, dass das Gedanken-Karussell zur Ruhe kommt. Setzen Sie sich nicht unter Druck. Selbst wenn Sie jetzt nicht schlafen können, tut Ihnen die Ruhe gut.

Setzen Sie Grenzen

Alles hat seine Zeit – das steht schon in der Bibel. Räumen Sie Ihrer Arbeit Zeit ein. Aber wenn Feierabend ist, dann ist es an der Zeit, nicht mehr zu arbeiten. Beantworten Sie Ihre E-Mails nur im Büro und nicht auf dem Heimweg am Smartphone oder kurz vor dem Schlafengehen. Wenn Sie dauerhaft leistungsfähig sein wollen, müssen Sie Grenzen stecken und einhalten.

Definieren Sie sich nicht über Leistung

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Von Klein auf steckt es in vielen von uns: Wer viel leistet, ist wer. Gottes Massstab ist aber ein ganz anderer: Sie sind bedingungslos von Gott geliebt, ganz egal, was Sie tun oder haben. Sie dürfen einfach nur Mensch sein. Schrauben Sie Ihre eigenen Erwartungen herunter, vergleichen Sie sich nicht mit anderen, sondern entdecken Sie, wie Gott Sie sieht. 

Geben Sie Perfektionismus auf

Perfektion ist ein Ideal, das man nicht erreichen kann. Egal ob im Job, in der Kindererziehung oder in der Ehe, lernen Sie loszulassen. Niemandem ist geholfen, wenn die Küche perfekt sauber ist, aber Sie mit den Nerven am Ende. Gestehen Sie sich zu, einfach nur Mensch zu sein – mit Schwächen und Fehlern. Noch mal: Sie sind liebenswert und von Gott geliebt, genau so wie Sie sind.

Befreien Sie sich von Routinen  

Unbedingt noch Freitagabend nach Feierabend einkaufen? Montags steht Fitnessstudio an, egal was passiert? Routinen können lähmen und Druck aufbauen. Nehmen Sie lieber ein wenig Abstand und überprüfen Sie, ob Ihre Gewohnheiten wirklich Ihr Leben vereinfachen oder Ihnen eher im Weg stehen.

Tanken Sie von der Quelle der Kraft

In der Bibel, Matthäus, Kapitel 11, Vers 28 hat Jesus gesagt: «Kommt alle her zu mir, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken.» Nehmen Sie ihn beim Wort. Setzen Sie sich an einen ruhigen Ort und öffnen Sie sich für Jesus. Lassen Sie sich von ihm erfrischen und tanken Sie in seiner Gegenwart neue Kraft. Zum Beispiel mit diesem kleinen Gebet: «Jesus, ich komme jetzt zu dir. Und gebe dir alles was mich belastet und was gerade viel ist. Schenke mir deinen Frieden, deine Weisheit und deine Kraft. Sei mir nahe und erquicke mich, so wie du es versprochen hast. Amen.»

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Datum: 24.06.2017
Autor: Miriam Hinrichs
Quelle: Jesus.ch / bluewin.ch

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