Verzerrungen – für alle sichtbar

Zu weiteren Lieblingsphrasen im Roman gehören "das Neue Testament beruht … auf Erfindungen" (S. 461), "die … biblische Geschichte von Jesus Christus (enthält) mehr Dichtung als Wahrheit" (S. 364) und "die Kirche hat zweitausend Jahre Erfahrung darin, Menschen unter Druck zu setzen, die das Lügengewebe der Kurie gefährden" (S. 544-545).

Damit bringt der Autor offenkundig und unverhohlen seine antichristliche Einstellung zum Ausdruck. Dies bedeutet keinesfalls, dass sich die Kirche immer moralisch einwandfrei verhalten hat. Nichts dergleichen! Sie hat in all den Jahrhunderten viele tragische Fehler und sogar Verbrechen begangen, zu denen der mittelalterliche Antisemitismus, die Kreuzzüge, die Inquisition, die Massregelung Galileis und zahlreiche Verfolgungen gehören. Und sehen wir uns heute nur die Vergehen an, derer sich einige Angehörige des Klerus in Form furchtbarer pädophiler Übergriffe auf Kinder schuldig gemacht haben. Doch der Kirche kann nicht angelastet werden, "Jesu Ehe mit Maria Magdalena" unter Verschluss zu halten - ein Grundgedanke, der Browns Romanhandlung zugrunde liegt.

Wenn man all die Irrtümer, Fehldeutungen, Täuschungen, Verdrehungen und glatten Lügen in Sakrileg aufzählt, fragt man sich, ob Browns Manuskript je redaktionell durchgesehen oder auf Fakten hin überprüft wurde. Der ganze Roman ist geradezu von Fehlern durchsetzt, wobei wir uns die wichtigsten und offensichtlichsten im Folgenden ansehen werden. Aus Gründen der Genauigkeit stehen vor jedem Beispiel zunächst Browns Aussagen in Fettdruck. Alle Wiedergaben sind direkte Zitate.

"Noah (war) ein Albino" (S. 230). Es gibt keinen biblischen Beweis dafür. Und der "Albino-Mönch" von Opus Dei scheint keinerlei Probleme mit seinem Sehvermögen zu haben, während genau dies bei echtem Albinismus (einem angeborenen totalen Pigmentmangel) der Fall ist. Neben all diesen Ungereimtheiten verfügt Opus Dei über keinen Mönchsorden. Auch gibt es darin keinen Bischof, wie von einer der Hauptcharaktere Browns behauptet.

"Das frühe Judentum (hatte) sexuelle Fruchtbarkeitsriten praktiziert … im Tempel. Die alten Juden glaubten, dass im Allerheiligsten von Salomons Tempel nicht nur Gott, sondern auch sein macht-volles weibliches Gegenstück Schekinah gegenwärtig sei" (S. 422). Angesichts dieser ungeheuerlichen Behauptung können Bibelausleger entweder nur verständnislos lachen oder bestürzt den Kopf schütteln, weil sie lächerlich ist und nicht auf Fakten, sondern auf Hirngespinsten beruht. Nichts war - oder ist - für die Angehörigen des Volkes Israel entscheidender als ihre Grundüberzeugung, dass es nur einen Gott (nicht zwei oder noch mehr) gibt. Die Welt verdankt das Geschenk des Monotheismus den antiken Juden. Die Tatsache, dass diesem einen Gott irgendwelche sexuellen Merkmale beigelegt werden, war den Juden so sehr zuwider, dass sie im Hebräischen nicht einmal ein Wort für Göttin hatten. Der Begriff "Schekinah" (Schechina) bezieht sich im Hebräischen auf die Herrlichkeit Gottes in Verbindung mit seiner Innewohnung und nicht auf irgendeine Gottesgemahlin.

"Das aus den vier Buchstaben YHWH bestehende jüdische Wortkürzel - der heilige Name Gottes - setzte sich zusammen aus den Buchstaben des Wortes Jehova, einer androgynen Vereinigung des männlichen Jah, und des vorhebräischen Wortes für Eva, Havah" (S. 422). Völlig falsch! In YHWH, dem ursprünglichen Gottesnamen, klingt das hebräische Verb "sein" an. Da die Tradition es jedoch untersagte, diesen Namen wörtlich auszusprechen, benutzten Rabbiner ab dem 16. Jahrhundert die Konsonanten des Begriffs YHWH zusammen mit den Vokalen des Wortes Adonai ("Herr"), so dass der Ausdruck "Jehovah" ("Jehova") entstand. Dieser später entstandene, künstlich gebildete Name ist nicht nur viel jünger als YHWH, sondern hat auch absolut nichts mit einer androgynen Vereinigung zu tun.

"Als junger Astronomiestudent hatte Langdon zu seinem Erstaunen erfahren, dass der Planet Venus im Verlauf von acht Jahren ein perfektes Pentagramm an den Nachthimmel zeichnet … Noch weniger bekannt ist die Tatsache, dass der fünfzackige Stern beinahe zum Symbol der [von den alten Griechen organisierten] olympischen Spiele geworden wäre und erst im letzten Moment zugunsten der fünf ineinander verschlungenen Ringe aufgegeben wurde" (S. 55). Hier erweist sich Brown als derjenige, der überall gleichermassen seine Chancen im Kampf gegen die Wahrheit nutzt, indem er griechische sowie jüdische und christliche Geschichte durcheinander bringt. In Wirklichkeit waren die Spiele dem Zeus geweiht. Ein eintägiges Fest zu seinen Ehren unter-brach die Spiele, nachdem die Hälfte der Veranstaltungen stattgefunden hatte (die antiken olympischen Spiele dauerten in der Regel fünf Tage). Daher wurden die Spiele in der Zeit, da man das Christentum zur Staatsreligion erklärte, verboten (im Jahre 394 n.Chr. durch Kaiser Theodosius), bis sie 1896 auf ausdrücklich säkularer Grundlage wiedereingeführt wurden. Sie fanden ausserdem alle vier und nicht alle acht Jahre - wie von Brown angedeutet - statt.

Was die fünf ineinander verschlungenen Ringe der olympischen Flagge bei den modernen Spielen betrifft, so haben diese nichts mit dem "Ischtar-Pentagramm" zu tun, da bei einer neuen Olympiade jeweils ein neuer Ring hinzugefügt werden sollte. Die Organisatoren legten jedoch bei fünf Ringen das endgültige olympische Logo fest, was gut zu den fünf bewohnten Kontinenten der Erde passte.21

"Die Heilige Schrift hat sich angesichts zahlloser Hinzufügungen, Korrekturen und Neuübersetzungen verändert und fortentwickelt. Es hat nie eine endgültige Version des Buchs der Bücher gegeben" (S. 318). Wer behauptet, dass sich die Bibel "fortentwickelt" habe, deutet wie in dem Begriff Evolution darauf hin, dass es einen ständigen, fortschreitenden Wandel gegeben hat. Dies ist völlig irreführend. Die einzigen "Wandlungen" der Bibel, die es in all den Jahrhunderten gegeben hat, waren Ausdruck einer immer genaueren Wiedergabe und Übersetzung des hebräischen Urtexts im Alten und des griechischen Urtexts im Neuen Testament. Dabei wurde dem Text überhaupt nichts hinzugefügt. In Teil 2 werden wir diese Frage ausführlicher erörtern.

"Es gab mehr als achtzig Evangelien, die für das Neue Testament zur Auswahl standen, dennoch kamen nur vier zum Zuge" (S. 318). Nach Browns Behauptung könnte man denken, dass irgendeinem Gremium der frühchristlichen Kirche in grossem Umfang Evangelien vorlagen, bevor deren Anzahl auf die bekannten vier reduziert wurde. Dies war überhaupt nicht der Fall. Matthäus-, Markus-, Lukas- und Johannesevangelium waren grundlegende Dokumente in jener Sammlung, die später als Neues Testament bezeichnet werden sollte. Eusebius, der erste Kirchenhistoriker, beschreibt, wie sie von Anfang an den Kern des Schriftkanons bildeten und wie ihre Autorität auf der Grundlage des Gebrauchs in solchen frühchristlichen Zentren wie Jerusalem, Antiochia, Alexandria und Rom festgelegt wurde. Er benennt auch eindeutig einige der späteren unechten Schriften. Dazu gehören die gnostischen Evangelien, die von der Kirche schon kurz nach ihrem Auftauchen verworfen wurden.22 Heute sind sie als "neutestamentliche Apokryphen" bekannt. Obwohl Brown bei seinen "achtzig" an diese Ansammlung von Schriften gedacht haben muss, hat er damit in jedem Fall übertrieben.

Was Übertreibungen angeht, so übertrifft sich Brown mit folgender Behauptung selbst: "Konstantin (hat) Jesus erst vier Jahrhunderte nach der Kreuzigung zum Gottessohn erhoben … Deshalb existierten bereits Tausende von Niederschriften, in denen Jesus als normaler Sterblicher geschildert wird" (S. 322; Hervorhebungen jeweils durch den Autor). Zunächst ist festzuhalten: Konstantin hat Jesus nicht zum Gottessohn erhoben. Das Neue Testament verdeutlicht, dass die ersten Christen Jesus als Gottes Sohn ansahen. Ausserdem ist Jesus ca. 33 n. Chr. gestorben, während Konstantin im Jahre 312 zum Christentum konvertierte. Daher handelt es sich nicht um eine vierhundertjährige, sondern um eine ca. dreihundertjährige Zeitspanne. Aber haben wirklich "Tausende von Niederschriften" existiert, die Jesus als normalen Sterblichen beschreiben? Fehlanzeige! Stattdessen gibt es mehrere Dutzend, die nicht nur von seinem Menschsein, sondern auch von seiner Göttlichkeit Zeugnis ablegen!

"Die Sangreal-Dokumente umfassen Zehntausende beschriebener Seiten … in vier grossen Truhen … (die) die Tempelritter unter dem Tempel Salomos gefunden haben" (S. 350-351). In Wirklichkeit gab es keinen derartigen Fund. Keine Truhen, keine Dokumente und nicht einmal eine entsprechende Suche der Tempelritter. Ausserdem wäre der Jerusalemer Tempel - die Hochburg des Judentums - der unwahrscheinlichste Platz auf Erden gewesen, an dem man nach christlichen Dokumenten im Zusammenhang mit dem Heiligen Gral gesucht hätte. Und selbst in seiner fiktiven Darstellung kann Brown auf dem Höhepunkt seiner Romanhandlung diese "Zehntausende beschriebener Seiten" zu unserem Erstaunen nicht zutage fördern.

"Konstantin liess fast alle alten Schriften [im englischen Original steht hier ›gospels‹ = ›Evangelien‹] vernichten. Zum Glück für uns Historiker blieben einige dennoch der Nachwelt erhalten. In einer Höhle bei Qumran in der Wüste von Judäa wurden im Jahr 1950 die Schriftrollen vom Toten Meer entdeckt" (S. 322). Hier finden wir in weniger als vier Zeilen drei schwere Fehler. Konstantin war natürlich nicht damit beschäftigt, irgendwelche Evangelien zu vernichten. Die Schriftrollen vom Toten Meer wurden 1947 und nicht 1950 entdeckt. Und sie enthalten keinerlei Evangelientexte oder Hinweise auf Jesus.

"Natürlich hat der Vatikan … mit allen Mitteln versucht, die Veröffentlichung dieser Schriften zu verhindern" (S. 323). Diese böswillige, aber lahme Zeitungsente ist zwar längst überholt, aber unter Anhängern von Verschwörungstheorien und Sensationsschriftstellern weit verbreitet. Sie wird durch zahlreiche Veröffentlichungen der übersetzten Schriftrollentexte widerlegt. Keine der Schriftrollen hat mit dem Christentum zu tun. Sie stellen jedoch unter Beweis, wie genau die alttestamentlichen Handschriften immer wieder abgeschrieben worden sind, und lassen eine Gedankenwelt erkennen, die der im Johannesevangelium dargestellten ähnelt. Mit anderen Worten: Der Vatikan würde sie als Schriften betrachten - und tut dies auch -, die mit dem christlichen Glauben durchaus geistesverwandt sind und ihm keineswegs widersprechen.

"Die Merowinger haben Paris gegründet" (S. 352). In Wirklichkeit war die Stadt bereits sieben Jahrhunderte vor ihrem Aufstieg zur Macht eine gut gesicherte Stadt.23

"Dagobert (war) … ein Merowingerkönig, der im Schlaf durch einen Dolchstoss ins Auge ermordet wurde … Er (wurde) von Pippin von Heristal beseitigt, der mit der Kirche unter einer Decke steckte" (S. 353). Falsch! Dagobert wurde bei der Jagd in einem Wald von einem seiner Gefährten ermordet, der von Ebroin - dem Hausmeier von Neustrien - zu der Tat angestiftet worden war. Dagobert starb also weder im Schlaf noch auf Betreiben des Vatikans und auch nicht durch die Hand Pippins von Heristal, wobei der Letztgenannte auch nicht "mit der Kirche unter einer Decke steckte".24 Obwohl man einwenden könnte, man solle wegen der genauen Details doch nicht so pingelig sein, sollten Browns ständige Angriffe auf den Katholizismus - zumeist ungerechtfertigt - als das entlarvt werden, was sie wirklich sind. Und nebenbei gesagt, konnte "der Vatikan" (so im englischen Original für "die Kirche") kaum am Mord Dagoberts beteiligt gewesen sein, da sich der Amtssitz der römisch-katholischen Kirche in jener Zeit im Lateranspalast und nicht im Vatikan befand.

"In den drei Jahrhunderten der Hexenjagd hatte die Kirche die erschütternde Zahl von fünf Millionen Frauen auf den Scheiterhaufen gebracht und grausam verbrannt" (S. 173). Und wäre während des europäischen Hexenwahns nur eine Frau verbrannt

worden, wäre dies schrecklich genug und nie zu recht-fertigen. Doch nüchtern betrachtet lag die Zahl Historikern zufolge zwischen 30.000 und 50.000 Opfern. Nicht alle waren Frauen, und nicht alle wurden auf diese Weise hingerichtet, wobei die Exekutionen oft von staatlichen Stellen oder Privatpersonen und nicht von kirchlichen Vertretern ausgeführt wurden.25

"Das Tarotspiel war ursprünglich dazu benutzt worden, von der Kirche unterdrückte Glaubenssätze zu verbreiten" (S. 129). Nichts dergleichen! Die Tarot-Karten tauchten vielmehr im 15. Jahrhundert auf und waren zunächst reine Spielkarten. Erst ab Ende des 18. Jahrhunderts gewannen sie auch im okkulten Bereich an Bedeutung.

Browns andere Fehler sind weniger bedeutsam, selbst wenn auch in ihrem Fall gilt: Jedes Mal weicht er von den Fakten ab.
Damit hätten wir das Ergebnis: Dem Roman Sakrileg zufolge beruht der christliche Glaube auf einer Lüge, während sich der heidnische Polytheismus und die Verehrung von Göttinnen auf die Wahrheit gründen! Ohne Frage hat Dan Brown beim "Jesus-Poker" gewonnen.

Autor: Paul L. Maier
Quelle: Dan Browns Sakrileg, Hank Hanegraaff & Paul L. Maier, CLV , ISBN 3-89397-553-5

Fussnoten:
16: Im 19. Jahrhundert stellte der schweizerische Historiker Jacob Burckhardt - wie Dan Brown - Konstantins Hinwendung zum christlichen Glauben in Frage. Er behauptete, dass seine Massnahmen zugunsten des Christentums auf der Grundlage kaltblütiger politischer Berechnungen erfolgt und nicht der Überzeugung seines Gewissens entsprungen seien. Mit dieser Strategie habe erdie Kirche für seine Politik vereinnahmen wollen. Die meisten modernen Historiker schlussfolgern jedoch, dass Konstantins Übertritt zum Christentum tatsächlich echt war, da eine Fülle von Beweisen vorliegt. Eine ganze Reihe von Buchtiteln und wissenschaftlichen Artikeln befasst sich mit dem Leben Konstantins, die mehrheitlich mit der meisterhaften Untersuchung von Timothy D. Barnes übereinstimmen. Er legt dar: "Obwohl er viele Fehler machte …, glaubte [Konstantin] aufrichtig daran, dass Gott ihm einen besonderen Auftrag gegeben habe, das Römische Reich zum Christentum zu führen" (Timothy D. Barnes, Constantine and Eusebius [Cambridge, USA: Harvard University Press, 1981], S. 275.) Siehe auch Paul L. Maier, Eusebius - The Church History (Grand Rapids: Kregel, 1999), S. 306ff.
17: Der Sonntag wird von Ignatius, Justin dem Märtyrer und später in der Didache 14 als "der Tag des Herrn" bezeichnet. Auch in einer Abhandlung des Melito von Sardes (ca. 190 gestorben) wird er der Tag des Herrn genannt. Von den entsprechenden Hinweisen ist derjenige am interessantesten, der auf Plinius den Jüngeren Bezug nimmt, weil dieser als Heide schreibt. In seinem Brief an den Kaiser Trajan (117-138 n.Chr.) bezüglich der Christen in Kleinasien schreibt Plinius, dass die Christen "an einem bestimmten Tag vor Sonnenaufgang sich zu versammeln pflegten, um Christus, ihrem angeblichen Gott, ein Lied im Wechselgesang zu singen" (Betty Radice, Hrsg., The Letters of Pliny the Younger [Baltimore: Penguin Books, 1967], S. 294; deutscher Wortlaut entnommen aus: Josh McDowell und Bill Wilson, Jesus von Nazareth, Neuhausen/Stuttgart: Hänssler-Verlag, 1995, S. 83). In Apostelgesichte 20,7 wird vom Besuch des Paulus bei den Christen in Troas "am ersten Tag der Woche" berichtet. Damals begann dieser Tag (nach jüdischem Modus) am Samstagabend, als sie gewöhnlich zusammenkamen, "um das Brot zu brechen" d.h. das Mahl des Herrn zu feiern. Weil diese abendlichen Zusammenkünfte unter Trajan verboten waren, wurde diese Praxis am von Plinius erwähnten "bestimmten Tag" auf die Zeit vor Sonnenaufgang am Sonntag verlegt.
18: Die beiden Gegenstimmen kamen von den Bischöfen Secundus von Ptolemais und Theonas von Marmarica. Beide versahen in Libyen ihren Dienst und standen mit Arius in Verbindung. Alle drei gingen nach dem Konzil von Nizäa ins Exil. Siehe Timothy D. Barnes, Constantine and Eusebius, S. 217.
19:Im Blick auf den Ursprung der Tempelritter bildet der Chronist Wilhelm von Tyrus die wichtigste Primärquelle (Historia rerum in partibus transmarinis gestarum, xii, 7). Der grösste Teil der Sekundärliteratur liegt auf Französisch vor, während der ins Deutsche übersetzte Klassiker folgenden Titel trägt: E. u. R. Kausler (Übersetzer), Geschichte der Kreuzzüge und des Königreiches Jerusalem, aus dem Lateinischen des Erzbischofs Wilhelm von Tyrus, Stuttgart 1840. Eine weitere, englischsprachige Quelle ist G.G. Addison, The History of the Knights Templars, the Temple Church, and the Temple, 3. Auflage, 1852; New York: AMS Press (Nachdruck), 1978. Siehe auch G.A. Campbell, The Knights Templar (New York: AMS Press, 1980); Helen Nicholson, The Knights Templar: A New History (Stroud: Sutton, 2001) und Frank Sanello, The Knights Templar: God's Warriors and the Devil's Bankers (Lanham: Taylor, 2003).
20: Wer keine fiktiven, sondern korrekte Details aus dem Leben von Leonardo da Vinci sucht, lese V.P. Zubov, Leonardo da Vinci (Cambridge: Harvard University Press, 1968); Patrice Boussel, Leonardo da Vinci (Secaucus: Chartwell, 1980); Kenneth Clark, Leonardo da Vinci (New York: Viking, 1988); und Sherwin B. Nuland, Leonardo da Vinci (New York: Viking, 2000).
(Anmerkung des Übersetzers: Im deutschsprachigen Bereich bieten sich u.a. folgende Bücher an: Daniel Arasse, Leonardo da Vinci, Köln: DuMont Literatur und Kunst Verlag 2002; Serge Bramly, Leonardo da Vinci. Eine Biographie, Hamburg: Rowohlt Verlag, 1995 [in Bezug auf allgemeine Lebensbeschreibungen]; und Frank Zöllner, Leonardo da Vinci, 1452-1519. Sämtliche Gemälde und Zeichnungen, Köln: Taschen Verlag, 2003 [in Bezug auf sein künstlerisches Schaffen].)
Im Blick auf eine gute ergänzende kritische Stellungnahme zu Sakrileg siehe Sandra Miesel, "Dismantling The Da Vinci Code", http://www. crisismagazine.com/September2003/feature1. htm.
21: Im Blick auf die Olympischen Spiele siehe M.I. Finley und H.W. Pleket, The Olympic Games: The First Thousand Years (New York: Viking, 1976); J. Kieran und A. Dailey, The Story of the Olympic Games (Philadelphia: Lippincott, 1977); B. Henry und R. Yeoman, An Approved History of the Olympic Games (Sherman Oaks: Alfred, 1984); und Allen Guttmann, The Olympics: A History of the Modern Games (Urbana: University of Illinois Press, 1992).
(Anmerkung des Übersetzers: Im deutschsprachigen Bereich bieten sich u.a. folgende Bücher zu den Olympischen Spielen der Antike (A) und der Neuzeit (N) an: Autorenkollektiv, Das OlympiaBuch, Bielefeld: Delius Klasing Verlag, 2004 (N), Gunter Gebauer, Olympische Spiele, die andere Utopie der Moderne, Frankfurt: Suhrkamp, 1996 (N), Ulrich Sinn, Das antike Olympia, München: C.H. Beck, 2004 (A), Judith Swaddling, Die Olympischen Spiele der Antike, Stuttgart: Philipp Reclam jun. Verlag, 2004 (A), Thomas Huhnold, Olympische Spiele. Alle Spiele von der Antike bis zur Gegenwart. Triumphe, Tragödien, Rekorde, München: Travel House Media, 2004 (A / N), Autorenkollektiv, Die Chronik der Olympischen Spiele. Von der Antike bis zur Gegenwart, Gütersloh / München: Chronik Verlag im Bertelsmann Lexikon Verlag, 2004 (A / N).
22: Siehe oben befindliche Verweise auf Eusebius in Anmerkung 15.
23: Der historische Stadtkern von Paris befand sich auf der Yle de la Cite, einer Art natürlicher Festung, die bereits im 3. Jahrhundert v.Chr. im Besitz des Stammes der Parisi (Parisier) war. Obwohl die Römer diese Stätte eroberten und sie Lutetia nannten, wurde der Name zwischen 305 und 310 n.Chr. in Paris umgeändert. Chlodwig, der Begründer der merowingischen Dynastie, verlegte seine Hauptstadt um 500 n.Chr. nach Paris.
24: Die beste Primärquelle für diese Information ist Eddius Stephanus, Vita Wilfridi. Siehe Bertram Colgrave, The Life of Bishop Wilfrid (1927; Nachdruck New York: Cambridge University Press, 1985), S. 66-69. Ich bin Professor Tom Amos, dem hervorragenden Mittelalterforscher der Western Michigan University, für die genauen Einzelheiten in Bezug auf Dagobert ausserordentlich dankbar.
25: Im Blick auf eine gute ergänzende kritische Stellungnahme zu Sakrileg siehe Sandra Miesel, "Dismantling The Da Vinci Code", http://www.crisismagazine.com/September2003/feature1. htm.


Quelle: Fossilien: Stumme Zeugen der Vergangenheit

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