Streit um Google Maps: Privatpersonen ungewollt abgebildet

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Los Angeles. Vor kurzem hat Google das umstrittene Street-View-Feature seines Routenplaners Google Maps erweitert: Von nun an können sich User virtuell auf einer beliebigen Stelle einer Strasse in Los Angeles und San Diego platzieren, um die Umgebung in hochauflösender Rundumsicht zu betrachten. Bislang beschränkte sich der Service auf San Francisco, New York und drei weitere Städte.

Die Tatsache, dass Passanten, die sich zufällig auf der Strasse aufhalten, während Google die Umgebung abfotografiert, Teil der Panoramaansichten werden, führt seit Einführung des Angebots zu Problemen. Bereits Stunden nach der ersten Veröffentlichung haben Internet-User damit begonnen, peinliche Situationen auf den Fotos ausfindig zu machen. Ein Mann wurde erwischt, als er heimlich rauchte. Er verlangt nun, dass der Suchmaschinenbetreiber die Gesichter von Personen automatisch unkenntlich macht.

Datum: 10.08.2007
Quelle: pte online

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