Steuersünder

16.000 Sünder zeigen sich selbst an

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Der Strom der Selbstanzeigen von Bürgern mit Schwarzgeldkonten in der Schweiz reisst nicht ab. Über 16.000 Sünder haben sich schon bei den Finanzämtern gemeldet. Damit entgehen sie strafrechtlicher Verfolgung.


Die Anzeigenwelle dürfte dem Fiskus laut stern rund eine Milliarde Euro in die Kassen spülen. Pro Anzeige wären dies im Schnitt etwa 60.000 Euro. Das ergab eine aktuelle Umfrage der Hamburger Zeitschrift «stern» bei den Finanzministerien der Bundesländer.

Offensichtlich ging ein grosses Zittern durch die Reihen der Steuersünder. Einigen war das Risiko, entdeckt zu werden, zu gross. Sie traten daraufhin die Flucht nach vorn an, indem sie sich selbst anzeigten: Sie gaben zu, Steuern hinterzogen zu haben, und bezahlten diese mit den entsprechenden Zinsen nach, um auf diese Weise der Strafe zu entgehen. Klug gehandelt.

Wenn doch die Menschen in bezug auf Gott auch so klug wären. In der Bibel kann jeder nachlesen, was mit Menschen geschieht, die gesündigt haben. Gott wird einmal von jedem Rechenschaft verlangen.

Selbstanzeige bei Gott

Nun bietet auch Gott jedem Menschen auch die Möglichkeit zur „Selbstanzeige": „Wenn wir uns selber richteten, so würden wir nicht gerichtet"; und: „Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit" (1. Korinther, Kapitel 11, Vers 31, und 1. Johannes 1, Vers 9).

In einer modernen Bibelübersetzung wird es so formuliert: „Wenn uns unsere Fehler aber leid tun, wir unsere Sünden echt bereuen und sie auch nicht verharmlosen, dann kann man sich auf Gott verlassen: Er vergibt uns unseren Mist und macht uns sauber von dem ganzen Dreck." Damit entgeht man auch diesen strafrechtlichen Konsequenzen, den entscheidenden.

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Autor: Bruno Graber
Quelle: Jesus.ch

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