Alkohol führt bei Teenagern zu Langzeitschäden

Exzessives Trinken kann bei Teenagern Langzeitschäden in Körper und Gehirn verursachen. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie der University of Memphis gekommen.

Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass Alkohol besonders in der Wachstumsphase schädlich ist. Es wird geschätzt, dass sich die Alkoholmenge, die von Jugendlichen unter 16 Jahren getrunken wird, in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt hat.

Der leitende Wissenschaftler Douglas Matthews erklärte, dass in den Entwicklungsjahren der Genuss von grossen Mengen Alkohol zu weitreichenden Veränderungen in den biologischen Funktionen führen kann.

Versuche mit Ratten zeigten, dass grosse Alkoholmengen das Wachstum hemmten und die Gehirnfunktionen beeinträchtigten. Das Team verabreichte 30 Tage alten Ratten jene Menge Alkohol, die wiederkehrenden Besäufnissen bei Menschen entsprochen hätte. Die Tiere entwickelten in der Folge eine hohe Alkoholtoleranz, die in manchen Fällen bis ins Erwachsenenalter anhielt. Die Ratten nahmen nicht in einem normalen Ausmass zu, ihre Lebern zeigten Schädigungen und ihre Gehirnleistung war beeinträchtigt. Die Ergebnisse der Studie wurden im Fachmagazin Alcoholism Clinical and Experimental Research veröffentlicht.

Datum: 17.10.2003
Quelle: pte online

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