Gott ein Lobopfer schenken

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Es ehrt Gott, wenn man anderen vorlebt, wie gut Gott ist.
Was kann man Gott schenken, um ihn zu ehren? Er hat alles geschaffen, alles gehört ihm ja schon. Und doch steht in der Bibel etwas, über das sich Gott freut:

„Wir wollen nicht aufhören, Gott im Namen Jesu zu loben und ihm zu danken. Das sind unsere Opfer, mit denen wir uns zu Gott bekennen. Und vergesst nicht Gutes zu tun und allen zu helfen, die in Not sind. An solchen Opfern hat Gott Freude." (Hebräerbrief Kapitel 13, Vers 15)

Gott freut sich über Lobpreis

Warum ist Lobpreis ein „Opfer"? Weil es manchmal Überwindung kostet, Gott zu danken und ihn zu preisen. Wenn alles gut läuft, singt man Gott gern, aber wenn man müde und erschöpft ist und gerade durch schwere Zeiten geht, kommt ein Lobgesang nicht so einfach von den Lippen. Es gefällt Gott, wenn man ihn trotzdem ehrt durch Loben und Danken. Für manche mag es ein Opfer sein, sich mit letzter Kraft in den Gottesdienst zu schleppen. Für andere ist es ein Opfer laut mit der Gemeinde zu singen. Und für den nächsten heisst es, auch daheim Gott zu loben und zu danken.

Gott freut sich über Taten

Es ehrt Gott, wenn man seine Eigenschaften nachahmt. Wenn man Liebe lebt, Erbarmen zeigt, grosszügig und hilfsbereit ist. Wenn man anderen vorlebt, wie gut Gott ist. Wenn man nicht nur Gott in Liedern sagt, wie gross er ist, sondern das Gute, das man erfahren hat, weitergibt. Auch das kostet einen oft etwas: Zeit, Mühe, Nerven, Geld. Für manche mag es an der Zeit sein, ihren Glauben Taten sprechen zu lassen. Es geht dabei nicht darum, Gott zu beweisen, wie fromm und toll man ist. Aber es ehrt Gott, Liebe zu leben.

Gott Zeit schenken

Eines der kostbarsten Güter, die der Mensch heutzutage hat, ist Zeit. Es ehrt Gott, wenn man Zeit mit ihm verbringt. Damit ist nicht das gemeint, was vom Tag übrig bleibt, sondern extra Zeit, die man sich nimmt. Um Gott kennen zu lernen, um ihm Loblieder zu singen und um Gutes zu tun. Eigentlich sehr einfach. Und trotzdem doch immer wieder ein Opfer.

 

Datum: 25.07.2009
Autor: Miriam Hinrichs
Quelle: Jesus.ch

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