Alice Cooper und seine dreckigen Diamanten

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Alice Cooper ist Präsident der Solid Rock Foundation, ...
Er ist der wohl lauteste Sonntagsschullehrer der Welt. Demnächst gibt er in der Schweiz ein Konzert und bringt ein neues Album heraus. Wir verlosen drei Silberlinge von «Dirty Diamonds» und berichten über sein Gesamtwerk.

«Dirty Diamonds» («Dreckige Diamanten») – so heisst das neue Album von Vincent Damon Furnier, besser bekannt als Alice Cooper. Während Jahren schockte er das amerikanische Etablissement. Vollgas gibt der 58jährige noch immer, auf der Bühne wie in seinem Glauben. «Jeden Mittwochmorgen mache ich Bibelstudium», verriet die Rocklegende Livenet.ch. «Auf Tournee vertiefe ich mich in meine anderen Bücher.» Zudem gehe er jeden Sonntag in den Gottesdienst. Der christliche Glaube sei sein Seelenfrieden. Und auch der Antrieb zu seinem Sozialwerk «Solid Rock Foundation». Damit wollen er und seine Mitarbeiter die Kinder von der Strasse holen und Christus ehren.

«Dann bringen sie einander nicht um»

Auf der Bühne kennt man Cooper als wilden Mann. Privat ist er seit 29 Jahren verheiratet. «Und wir sind einander treu. Denn unsere Ehe gründet auf dem Christentum.» Der dreifache Familienvater sammelt Geld, um den Kids seiner Heimatstadt Phoenix zu helfen. «Viele von ihnen stecken in Drogen und Gangs.» Sie hätten einfach zuviel Zeit zum Totschlagen und zu viele Probleme daheim: «Bei einem besseren Familienzusammenhalt bräuchten die Kids nicht in eine Gang zu gehen. Wer dort hingeht, hat zu Hause keine richtige Familie. Dann sucht man sich eine, und das ist die Strassengang. Diese Kids haben keine Eltern oder nur einen Elternteil.»

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… die in seiner Heimatstadt Phoenix Kinder von der Strasse holt.
Wenn man die Familien stärken könne, bringe man die Jugendlichen von der Strasse runter. «Dann haben wir weniger von ihnen in den Drogen.» Das geht zum Beispiel über den Sport. «Wenn sie hier Football oder Basketball spielen, dann bringen sie einander nicht auf der Strasse um. So geben wir zum Beispiel 100'000 Dollar, und andere bauen damit eine grosse Sporthalle. Und nun haben die Kids einen Ort zum Spielen. Das ein wichtiger Schritt gegen die Kriminalität. Die Kids haben jetzt eine Alternative.»

«Ich hatte ein Alkoholproblem»

Heute hilft Alice Cooper den Jugendlichen. Früher war er selber gefangen. «Ich hatte ein Alkoholproblem; aber nie ein Familienproblem. Viele Kids haben Drogenprobleme, oder die Mädchen haben Ess-Störungen. So unterstützen wir auch Kliniken, die Mädchen mit Bulimie oder anderem behandeln. Wir greifen diese Probleme an, aber nicht nur von aussen. Wir machen das auch auf spiritueller Ebene. Denn als ich trank, war das Trinken selber nicht mein Problem, sondern nur das Symptom dafür. Man trinkt aus einem bestimmten Grund. Ich hatte im Leben etwas vermisst. Aber seit 22 Jahren bin ich jetzt trocken. Und die Kids sollen auch das finden, was sie vermissen, egal was.»

Alice Cooper ist überzeugt, dass jeder Mensch etwas vermisst. Einen möglichen Grund nennt er gleich selber: «Ich finde, die Menschen vernachlässigen ihr geistliches Leben, ihren Glauben an Gott. Dies hinterlässt in ihnen ein grosses Loch. Ich denke, wenn man zu Gott zurückkehrt, ist man viel zufriedener.»

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Für dieses Anliegen sammelt er Geld. Golfspielen und ...

«Das ist Hölle»

Alice Cooper sagt: «Ich bin Christ. Darum ist der Teufel mein schlimmster Feind.» Selber wolle er aber die Leute erschrecken. Seine Alben würden zeigen, was wirklich unheimlich ist: «Unheimlich für uns alle ist die Frage, was passiert, wenn wir sterben. Ich glaube nicht, dass wir als Schmetterling oder Heuschrecke zurückkommen. Wenn wir sterben, gibt es Erlösung oder Verdammnis.» Das wolle er den Leuten deutlich machen: «Ewige Verdammnis oder ewiger Segen!» Das soll sie mitten in der Nacht aufschrecken, damit sie sich fragen: «Wenn ich jetzt sterbe, was ist dann mit mir?»

Cooper: «Ich will dieses Erschrecken bei einem jeden. Ich finde, das ist ein gutes, heilsames Erschrecken! Ohne Erlösung kannst du der netteste Typ der Welt sein – das bringt dich nicht in den Himmel. Ohne Vertrauen und Glauben an Gott gehst du zur Hölle, und wenn du dort bist, kannst du dir keinen Weg raus schaffen. Es ist endgültig. Und diese Endgültigkeit ist erschreckend. Jemand sagte mal, Hölle sei die Abwesenheit Gottes. Für immer von ihm weg sein, ohne Chance, zurückzukehren – das ist Hölle. Ich verstehe diese Ansicht und teile sie.»

Neue CD

Die neue Scheibe «Dirty Diamonds» («Dreckige Diamanten») ist am 4. Juli auf den Mark gekommen. Gewohnt sozialkritisch, kehrt Cooper zu seinen musikalischen Wurzeln zurück. Hinzu kommt die Stadion-Rock-Nummer «Steal that car» sowie ein Hip-Hop(!)/Crossover-Stück.

Live in der Schweiz

12. Juli 2005 am Jazz-Festival in Montreux. Vorgruppe: Apocalyptica. Türöffnung: 20.30 Uhr.

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... eine Weihnachtsfeier gehören zu den Einnahmequellen.

Gewinne die CD Dirty Diamonds von Alice Cooper.

Der Veranstalter des Schweizer Konzerts lässt Livenet.ch drei Alben von Alice verlosen.

Hier die drei Wettbewerbsfragen:
1. Wie heisst Alice Coopers Wohltätigkeitsprogramm zu Weihnachten?
A: Alice Pudding
B: Alice Wedding
C: Alice & the little drummer boy
D: Alice is Silent Tonight
E: Alice Fishermen’s Friends

2. Wie heisst das Sport-Programm, mit dem Geld für die Solid Rock Foundation gesammelt wird?
A: Alice’s Race for Rice
B: Alice’s Football Bone-Break Competition
C: Alice Hockey for Poky
D: Alice Golf
E: Alice Basket and Racket

3. Was macht Alice Cooper in seiner Freizeit?
A: Tauchkurse geben und Kindern Schwimmunterricht erteilen
B: Pilotenschein und Modellflugunterricht für künftige Handwerklehrer
C: Pinguine im Zoo pflegen und Hühnerküken züchten
D: Eisskulpturen bauen und Schneebälle essen
E: Bibelstudium und Sonntagsschule geben

Wettbewerb-Teilnahme:

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Weiterführende Links:
Hilfswerk von Alice Cooper: www.srfrock.org
Seine Webseite: www.alicecooper.com
Alice gibt Sonntagschule: www.livenet.ch/www/index.php/D/article/276/5889/
Alice Cooper: «Elvis könnte in der Hölle sein!»: www.livenet.ch/www/index.php/D/article/276/6905/
Alice Cooper: «Jeder vermisst etwas!»: www.livenet.ch/www/index.php/D/article/276/17677/

Datum: 10.07.2005
Quelle: Livenet.ch

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