Grösste Glaubensminderheit

In Spanien gibt es jeden Monat 17 neue Gemeinden

Die evangelischen Christen sind in Spanien die grösste Glaubensminderheit. Derzeit wächst das Christentum in diesem Land der iberischen Halbinsel um 17 Gemeinden pro Monat.

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Evangelische Kirche in Madrid
Die Zahl erhöht sich etwa alle eineinhalb Tage, im Dezember 2015 wurde in Spanien ein Zwischenstand von 3'759 evangelischen Gemeinden bekannt gegeben. In diesem jüngsten Report analysierte das «Observatorium für religiöse Vielfalt», das dem spanischen Justiz-Ministerium unterstellt ist, wie die Konfessionen im spanischen Königreich wachsen.

Um 825 Gemeinden gewachsen

Dabei wurde festgestellt, dass die Evangelischen im Bereichsraum von 2011 bis 2015 am stärksten gewachsen sind, von 2'944 Gemeinschaften vor rund vier Jahren auf mittlerweile 3'759. Die Zahl enthält überdies einige adventistische Gruppen wie auch die Anglikanischen Kirchen.

Die Protestanten sind somit die grösste Minderheit der 46-Millionen-Nation. Zudem wächst die Anzahl der Gemeinden kontinuierlich, mit 825 Standorten innerhalb von vier Jahren. Hinter den Katholiken und Protestanten bilden die Muslime die drittgrösste Gemeinschaft im Land, die Zahl der Moscheen stieg im gleichen Zeitraum um 459 Stätten von 988 auf 1'447. Die jüdische Konfession wuchs in der gleichen Zeit von 30 auf 34 Versammlungsräume.

Mehrheitlich katholisch

Am stärksten vertreten sind die Katholiken mit 23'089 Versammlungsorten. Laut Bericht zählen sich 77,4 Prozent der Spanier zum Katholizismus; 12,6 sind evangelisch, 4,8 muslimisch, gefolgt von den Zeugen Jehovas mit 2,9 Prozent.

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Datum: 02.02.2016
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet / Evangelical Focus

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