Mann geheilt – ein Dorf hört von Jesus

Sheetal stammt aus einer Hindu-Familie im westindischen Gliedstaat Maharashtra. Als Mädchen fasste sie Vertrauen zu Jesus und begann mit ihm zu leben. Seit einigen Jahren erzählt sie in den Dörfern von Christus und dient den Menschen.

Ein Mann aus Orissa, einem anderen Teil Indiens, brachte Sheetal letztes Jahr in Kontakt mit seinem Mieter, der an Tuberkulose litt. Sie und ihre Freundin beteten für den Kranken und er wurde gesund.

Nach einigen Monaten wandte er sich alten, schlechten Gewohnheiten wieder zu. Kurz darauf erkrankte er schwer und starb. Seine verwitwete Frau war durch den Kontakt mit Sheetal zum Glauben an Jesus Christus gekommen.

Der Tod ihres Mannes konnte sie nicht von ihrem Vertrauen auf Jesus abbringen. Mehr noch: sie lud Sheetal und ihre Freundin ein, bei ihr zu leben und ihr mehr von Jesus zu sagen. Dies erleichterte die christliche Arbeit im Dorf; so gingen die zwei jungen Frauen gern darauf ein.

Doch der Vermieter aus Orissa, der sich anfangs auch für die Botschaft des Evangeliums interessiert hatte, nahm Anstoss daran, dass die beiden in seinem Haus weilten – und fürchtete sich zugleich, weil er den Mann hatte sterben sehen.

Um die jungen Christinnen zu vertreiben, begann er sie im Dorf als lose Weiber anzuschwärzen. Sheetal ist bis heute dem Druck nicht gewichen. Es hat sich gelohnt: Sie staunt, dass manche Jesus als ihren Retter angenommen haben; im Dorf ist eine christliche Gemeinde entstanden.

Allerdings treffen sie die Verleumdungen hart, weil sie in der konservativen Gesellschaft ihre Chance schmälern, einen Mann zu finden. Doch Sheetal hält daran fest, dass der Herr ihr Schutz bietet. „Wenn die Leute uns anstarren und über uns tratschen und uns dies zu viel wird, laufen wir im Gebet zu ihm und er belohnt uns mit ihren Seelen!“

Mehr über evangelische Christen in Indien: www.efionline.org

Autor: Vijayesh Lal
Quelle: Evangelical Fellowship of India
Übersetzung: Livenet

Datum: 10.07.2004

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