Erdbeben in Puerto Rico

Gebetskreise und Notunterkünfte

Die Angst vor weiteren Beben ist gross unter der Bevölkerung von Puerto Rico, denn auch nach einer Woche gibt es noch schwere Nachbeben. Christen beten um die Beruhigung der Situation und zeigen ihre Einheit durch grosse Gebetskreise.

Zoom
Trümmer in Puerto Rico
Seit einer Woche bebt die Erde in Puerto Rico. Nach zwei schweren Beben am Dienstag, 7. Januar 2020 mit heftigen Nachbeben erschütterte am Samstag ein erneutes Erdbeben die Insel mit Nachbeben, die noch immer noch anhalten (Stand: 14. Januar). Tausende Bewohner sind von der Elektrizitäts- und Wasserversorgung abgeschnitten, viele halten sich in Notquartieren auf.

Héctor «El Father» eröffnet Notunterkunft

Viele soziale und christliche Organisationen sind im Einsatz. Auch der bekannte ehemalige Reggaeton-Sänger Héctor Delgado, der heute Pastor und Evangelist ist (Livenet berichtete) hat eine Notunterkunft in Río Grande eröffnet. 100 Familien aus dem Süden des Landes, deren Häuser durch die Erdbeben beschädigt wurden, können hier Unterschlupf finden, machte Delgado über die Sozialen Medien bekannt.

Gebetskreise auf den Strassen

Währenddessen treffen sich viele Christen auf den Strassen, um gemeinsam zu beten und Gott um die Beruhigung der Situation zu bitten. Die Angst vor weiteren schweren Beben ist gross, vor allem nach dem erneuten Beben am Samstag. Christen bildeten richtige Gebetsketten oder Gebetskreise auf den Strassen, um so ihre Einheit im Gebet deutlich zu machen.

Zum Thema:
Vor dem Erdbeben: Er hörte auf den Heiligen Geist – und rettete vielen das Leben
Singende Feuerwehr: Lob Gottes inmitten von Waldbränden
«Gebet im Prozess»: Wie man in schweren Zeiten beten kann

Datum: 14.01.2020
Autor: Rebekka Schmidt
Quelle: Livenet / Noticiacristiana.com / CBN

Glaubensfragen & Lebenshilfe

Anzeige