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«Salz der Erde»: Menschen wie aus einer andern Welt

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Im Advent schaut sich Livenet den einflussreichsten Mann der Geschichte etwas genauer an. Am Anfang der berühmten «Bergpredigt» sagte Jesus, was seine Nachfolger glücklich macht. Die folgenden Worte sind noch herausfordernder.

Zunächst vergleicht er seine Nachfolger mit zwei Bildern: einem Licht auf dem Berge, das weitherum leuchtet und nicht verborgen bleiben kann. Und mit Salz, das Speisen schmackhaft macht und sie auch konservieren kann (Matthäus-Evangelium, Kapitel 5, Verse 13 und 14). Salz der Erde und Licht der Welt sollen Menschen werden, die sich für ihn als Wegweiser ihres Lebens entschieden haben. Sie können mit ihrem Lebensstil einen Unterschied machen und so die (Um-)Welt verändern.

Heimlicher Mord

Jesus knüpft bei den göttlichen Leitlinien an, die seine Zuhörenden schon kennen: Mit der Einleitung «ihr habt gehört, dass zu euren Vorfahren gesagt wurde...» setzt er voraus, dass sie durchaus wissen, was die hebräische Bibel von ihnen erwartet und wie sie ihnen erklärt worden ist. Sowohl die gute wie die schlechte Tat haben oft eine Entstehungsgeschichte und beginnen schon in Gedanken.

Der zahlreich gekommenen Bevölkerung sagt Jesus zum Beispiel: «Wie ihr wisst, wurde unseren Vorfahren gesagt: 'Du sollst nicht töten! Wer aber einen Mord begeht, muss vor ein Gericht gestellt werden.' Doch ich sage euch: Schon wer auf seinen Mitmenschen zornig ist, gehört vor Gericht.» – «Das ist dicker Tabak», dürften schon damals etliche gedacht haben. Aber es kommt noch deftiger, zum Beispiel bei seiner Zuspitzung von ehelicher Untreue.

Heimliche Ehebrecher

Hier schockt er die Zuhörenden mit den Worten: «Ihr wisst, dass es heisst: 'Du sollst nicht die Ehe brechen!' Doch ich sage euch: Schon wer eine Frau mit begehrlichen Blicken ansieht, der hat im Herzen mit ihr die Ehe gebrochen.» – Wie kann ein Mann das aushalten? Wie kann er sagen, seiner Frau noch nie untreu gewesen zu sein?!

Andere Gerechtigkeit

Zur Erklärung dieser radikalen Aussagen verweist Jesus darauf, dass seine Anhänger eben einen Unterschied zu den landläufig geltenden Massstäben machen. Sonst müssten sie sich ja gar nicht auf seine Seite stellen. Wer es dennoch tut, richtet sein Leben neu aus, weil er aus einer neuen Beziehung lebt, die nicht von alten Traditionen, Belastungen oder Schuld geprägt ist. Sondern von einer unbegrenzten Liebe, von Gnade und auch einer neuen Energie getrieben ist. «Du sollst von oben her neu geboren werden», sagte Jesus sogar einem frommen Mann und Theologen (Johannes-Evangelium, Kapitel 3, Verse 1-8).

Das Geheimnis liegt darin, dass in einer persönlichen Beziehung zu Jesus Christus eine Kraft frei wird, die auch Gedanken und negative Gefühle in Beschlag nimmt. Das kann sich anfühlen wie eine neue Existenz oder eine «neue Schöpfung», wie es der Völkerapostel Paulus in einem seiner beiden Briefe an die Gemeinde in Korinth beschreibt (2. Korintherbrief, Kapitel 5, Vers 17).

Wer sich auf Jesus einlässt, steht jedenfalls am Anfang von erstaunlichen Veränderungen.

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Datum: 20.12.2019
Autor: Fritz Imhof
Quelle: Livenet

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