Globaler Kollaps?

Supercomputer berechnet Ende der Zivilisation für 2040

Ein am Massachusetts Institute of Technology (MIT) entwickeltes Computerprogramm sagte bereits in den 70er Jahren das Ende unserer Zivilisation für das Jahr 2040 voraus. Bisher haben sich seine Voraussagen mit beunruhigender Genauigkeit erfüllt.

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Das Massachusetts Institute of Technology in Boston
Welche Welt werden unsere Kinder erben? In den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts, vor etwa 45 Jahren, begann der «Club of Rome» vor den Grenzen des Wachstums zu warnen. Am Massachusetts Institute of Technology (MIT) wurde ein Computerprogramm entwickelt, das die verschiedensten Parameter unserer Gesellschaft seit 1900 erfasste und ihre weitere Entwicklung zu berechnen versuchte. Unter dem Namen «World One» entwickelte es ein komplexes Bild unserer Zivilisation. Das Programm beansprucht keine präzise Voraussage, erfasste aber zum ersten Mal unsere Welt als zusammenhängendes System. Untersucht wurden Faktoren wie Bevölkerungsentwicklung, Lebensqualität, Umweltverschmutzung und der Verbrauch von natürlichen Ressourcen.

Erster Meilenstein 2020?

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Planet Erde
Das Programm erstellte das geforderte Modell, aber die Kurven entsprachen nicht dem, was die Wissenschaftler erwartet hatten. Sie sagten voraus, dass die Bevölkerungsentwicklung, der Verbrauch von Ressourcen und die Umweltverschmutzung die Welt um das Jahr 2040 in einen globalen Kollaps führen werden. Das Jahr 2020 soll einen ersten Meilenstein bringen – in diesem Jahr soll der Lebensstandard abrupt drastisch abstürzen. 

Laut dem australischen Ableger von ABC News wird «um 2020 […] der Zustand des Planeten sehr kritisch. Wenn wir nichts dagegen tun, sinkt die Lebensqualität auf null. Die Verschmutzung wird so ernst, dass sie Menschen tötet, was wiederum die Bevölkerung schwächen wird, niedriger als im Jahr 1900. In dieser Phase, um 2040 bis 2050, wird das zivilisierte Leben, wie wir es auf diesem Planeten kennen, aufhören zu existieren.»

Bereits heute atmen weltweit neun von zehn Menschen verschmutzte Luft ein – das geht aus Datensätzen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hervor. Ausserdem schreibt die WHO jährlich rund sieben Millionen Tode der globalen Umweltverschmutzung zu.

Chance auf Rettung?

Die Untersuchung aus den 70er Jahren zieht Phänomene wie die atomare Bedrohung oder die globalen Migrationsströme nicht in Betracht, geschweige denn Asteroiden, die auf die Erde zurasen. Von daher kann man davon ausgehen, dass wesentliche Faktoren der Zukunftsentwicklung zu den (Vor-)Aussagen aus den 70er Jahren dazukommen, und die meisten sind nicht positiv.

Forscher und Politiker fordern globales Handeln, damit vor allem die grossen Nationen mit dem Verschlingen von globalen Ressourcen aufhören. Computer-statistisch gesehen scheint es 11:58 für unsere Zivilisation zu stehen; und die Berechnungen aus den 70er Jahren haben sich bis heute in erstaunlicher Genauigkeit erfüllt. 

Und Christen?

Christen sollten unsere Erde ebenfalls als uns anvertrautes «Haus» betrachten und ihre Ressourcen mit allen Möglichkeiten schützen und bewahren. Christen wissen aber vor allem, dass Gott im Grossen die Geschicke seiner Welt lenkt und dass die Zukunft der Schöpfung durch ein Mega-Eingreifen Gottes – nämlich das Wiederkommen von Christus auf die Erde und eine komplett neue Weltordnung unter seiner Herrschaft – bestimmt wird. Christen erwarten nicht den Weltuntergang, sondern ihren Herrn, der noch einmal auf die Welt kommt – und damit eine tiefgreifende Transformation des Universums. Dieses Wissen ist für Glaubende sicherer als jede Computer-Voraussage, die nur Berechnungen aus Vergangenheit und Gegenwart verwenden kann.

Dieses Wissen gestattet aber ebenfalls keine Gleichgültigkeit in Bezug auf die Schöpfung, sondern verpflichtet im Gegenteil zu verantwortlichem Handeln – angefangen bei persönlicher Transformation über soziales Handeln bis zum Schutz von Umwelt und Ressourcen. 

Zur Kurzdarstellung der Voraussagen auf Englisch:
«Computer predicts the end of civilisation (1973)

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Datum: 12.02.2019
Autor: Reinhold Scharnowski
Quelle: Livenet / futurezone.de

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