Fiji-Inseln: Umwandlung des Menschen und der Natur durch den Glauben an Jesus

Suva. Der Präsident, der Premier-Minister und viele der führenden Regierungspersonen auf den Fiji-Inseln sind Menschen, die Christus ernsthaft nachfolgen. Natur und Mensch erfahren eine Erneuerung, berichtet Dr. Jack Dennison von der Organisation CitiReach.

Gemeindeleiter aus Fiji berichten, dass selbst Angehörige des Militärs, die im Jahre 2000 noch einen Umsturz anstrengten und heute im Gefängnis sind, Christen wurden und um Vergebung baten. In der Hauptstadt Suva hört man oft das „röhrend laute Singen der Anbetung“, das aus dem Gefängnis noch auf den Strassen zu vernehmen ist, weil die früheren Anführer des Landes dort heute Jesus in einem Geist der Versöhnung und Hoffnung für die Zukunft der Nation anbeten, so Dennison.

Erneuerung der Schöpfung

Einer der erstaunlichsten Aspekte der Erweckung auf Fiji ist Gottes bemerkenswertes Eingreifen im Hinblick auf die Wiederherstellung der vom Menschen zerstörten Natur. Nach Jahrzehnten der Desintegration erwachen ganze Korallenriffe wieder zum Leben, Fischschwärme kehren wieder in die lokalen Gewässer und Flüsse zurück, man kann Krabben beobachten, die auf den Stränden laufen, nachdem sie viele Jahre nicht mehr zu sehen waren. Selbst auf früher fruchtlosen Bäumen wachsen wieder Früchte, die Weinstöcke blühen wieder.

„Ethnische Reinigung“ führt zu buchstäblicher Verbitterung „Ich verbrachte einen ganzen Tag im Hochland von Niku, zusammen mit George Otis, Kevin Palau (von der Palau Evangelistic Association) und Ken Eldred (Gründer der Living Stones Foundation), weil Otis das ‚Wunder des Wassers’ für einen Film aufnehmen wollte“, berichtet Dennison weiter. „Unser Führer war Pastor Vuniani ‚Vuni’ Nakauyaca, der in Niku aufgewachsen ist. Er erzählte uns, wie damals der Dorfhäuptling Krieg mit den Nachbardörfern anfing, und wie er alle Angehörigen anderer Stämme ausser seinem eigenen aus dem Dorf vertrieb. Tod, Verzweiflung und Angst erfüllte das Tal. Als Vuni in seiner Kindheit eines Tages in dem etwa 1,50 Meter breiten und einen halben Meter tiefen Bach, der durch Niku fliesst, spielte, wurde das Wasser urplötzlich trüb und bitter. Ab dieser Zeit konnte, wer das vergiftete Wasser trank, blind oder gar verrückt werden, erinnert sich Vuni. Die Regierung hatte das Wasser getestet: es enthielt Arsen, Asphalt und weitere giftige Substanzen.

Das Wunder des bitteren Wassers

Auf einer Konferenz im australischen Toowoomba hörte Vuni über das Konzept des Cityreaching im Kontext von Versöhnung, nationaler Busse und Heilung (Siehe auch in der Bibel 2. Chronik. 7,14). Er kam zurück in das Hochland und rief die heutigen Führer und Häuptlinge zur Busse auf. Sie folgten seinem Aufruf, und in einem Prozess von Gebet, Fasten und Versöhnung, der einen Monat dauerte, suchten sie Vergebung für die Sünden der eigenen Väter. Beziehungen wurden wieder erneuert, und ganze Dörfer - viele nominelle Christen - entschlossen sich, zu einer tiefen und ernsthaften neuen Hingabe an Christus. „Im Gespräch mit einigen Dorfältesten hörten wir, dass vor einem Monat einige Frauen aus den Dörfern völlig überrascht waren, als das Wasser des Baches wieder klar war. Ein mutiger Dorfbewohner erklärte sich als Vorkoster bereit, das Wasser zu trinken. Es war wieder süss! Das Wasser war seit 40 Jahren ungeniessbar, und die Freude im Dorf über das geheilte Wasser - offensichtlich ein Eingreifen Gottes! - kannte keine Grenzen, so Dennison“ „Heute trifft man sich in den Dörfern jeden Tag zum Bibelstudium, Gebet und Gemeinschaft. Eine Frau beschrieb vor dem ganzen Dorf, wie heute wieder Gras entlang des Baches zu wachsen beginnt, die Blumen wieder blühen, sogar kleine Fische in den Bach zurückgekehrt sind und Gemüse schneller und grösser wächst wie noch letzten Monat“.

„Ich denke, dass es Gott sehr ernst mit Busse und Versöhnung nimmt, so wie er es in 2. Chronik prinzipiell beschreibt“, so Dennison. „Er befiehlt tatsächlich ‚den Segen dorthin, wo Brüder in Einheit zusammen sind’. Die Ereignisse in Fiji zeigen eine der klarsten Formen göttlicher Zustimmung und Reaktion auf gemeinschaftliche Umkehr, die ich mit eigenen Augen auf dem Planeten gesehen habe“ versichert Dennison.

Weitere Pläne

Die Ministerin für Frauen, Armut und Soziales hatte sich im Parlament dafür eingesetzt, den Kreislauf von Armut, Missbrauch und Krankheit in Zusammenarbeit mit einer vereinten Kirche zu durchbrechen. Die vereinte Kirche dient als primäres Umsetzungs-System für geistliche und soziale Dienste.

Die Zukunft wird zeigen, wie die Christenheit von Fiji auf diese Herausforderungen eingeht. Die Sentinel Group um George Otis wird Material für Vision und Training organisieren, Luis Palau bereitet sich auf ein evangelistisches Festival in 15 Monaten vor, die Living Stone Foundation wird sich bemühen, den Business Sektor für transformatorische ökonomische Initiativen zu mobilisieren, und CitiReach wird als Coach des gesamten Prozesses für die nächsten drei bis fünf Jahre zur Verfügung stehen“, so Dennison.

Quelle: Jack Dennison/Freitagsfax/DAWN

Datum: 07.06.2003

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