Vom Livenet-Präsidenten

8 Tipps für gutes Teamwork

Im Zuge der ersten Corona-Welle wurde die Livenet-Kaffeepause geschaffen: ein wöchentliches virtuelles Treffen für Mitarbeitende und Freunde mit einem Input, dem sogenannten «geistlichen Pausenbrot», und Austausch. Am 9. Dezember sprach Livenet-Präsident Daniel Suter und gab Gedanken für ein gelingendes Miteinander weiter.

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Daniel Suter (Bild: zVg)
«In den Anfängen von Livenet habe ich alle Mitarbeitenden noch persönlich gekannt», sagte Daniel Suter. Und man nahm ihm ab, dass er die rund 40 Köpfe der Livenet-Familie noch heute gerne einzeln und mit Namen begrüssen würde. Im anschliessenden Austausch wurde Daniel Suter für seine väterliche, fürsorgliche Art und seine Lebensweisheit gelobt. Mit 69 Jahren habe er schon so manches erlebt, einiges davon mehrfach, sagte er. Von seinen Schlüssen daraus berichtete er offen und gelassen und präsentierte einen bunten Strauss Gedankenanstösse:

Blick für den anderen

Bedenke, dass dein Gegenüber mit grösster Wahrscheinlichkeit nicht in der gleichen Situation und Verfassung steckt wie du. Sei geduldig und nachsichtig mit deinen Kollegen und Kolleginnen – auch mit deinen Vorgesetzten.

Perfektion kann töten

Sei dir bewusst: Wer arbeitet, dem können Fehler unterlaufen. Suche nicht das Perfekte, strebe das Optimum an, es liegt 10-15 Prozent unter der Perfektion. Ein Chirurg erzählte mir, dass ein perfekter Eingriff einem Patienten das Leben gekostet hatte – die Narkose dauerte zu lange an.

Aus Fehlern lernen

Lass dich nicht entmutigen, wenn dir etwas nicht gelingt. Ich habe vor allem aus Fehlern gelernt, aus meinen eigenen und aus denen anderer.

Hilfe annehmen

Lass dir rasch helfen, wenn du nicht weiterkommst. Gerade den Älteren fällt dies nicht immer leicht.

Nicht nur «Fun» – aber auch

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass mir 40 Prozent der Arbeit richtig Spass bereiten, ich 40 Prozent mühsam und anstrengend finde und sich 20 Prozent «so lala» anfühlen.

Kultur der Ehre

Freue dich, wenn anderen etwas gelingt und teile ihnen deine Freude mit.

Kritik und Korrekturbereitschaft

Sei nicht blind gehorsam, das ist für deinen Arbeitgeber gefährlich. Sprich es offen und mutig aus, wenn du siehst, dass falsche Wege eingeschlagen wurden, vielleicht hast du Recht.

Sei auch du bereit, dich korrigieren zu lassen. Das erleichtert deinem Gegenüber, Kritik von dir anzunehmen.

Wahrheit = Auseinandersetzung

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Beachte: Wenn alle gleicher Meinung sind, ist die Wahrheit meist fern. Die Wahrheit liegt in der Auseinandersetzung und dem gemeinsamen Ringen. Jesus sagt im Johannes-Evangelium, Kapitel 14, Vers 6 von sich: «Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben…» Wenn ich sein Wort lese, ist mir nicht immer alles klar. Es stellen sich mir Fragen und ich werde in Frage gestellt. Ihr seid sehr privilegiert: Ihr dürft beruflich – sprich professionell – Menschen zu dieser Wahrheit führen!

Abschliessend bedankte sich der Livenet-Präsident bei allen für den grossen Einsatz im vergangenen Jahr und wünschte viel Freude in der kommenden Weihnachtszeit. Daniel Suter unterstrich dies mit dem Bibelvers aus Josua, Kapitel 1, Vers 9: «Siehe, ich habe dir geboten, dass du getrost und freudig seist, darum fürchte dich nicht, ich bin dein Gott.»

So können Sie live in der Livenet-Kaffepause dabei sein:

Die Livenet-Kaffeepause findet jeweils am Mittwoch von 09.30 bis 10 Uhr als Zoom-Meeting statt. An der «Kaffeetafel» ist noch viel Platz für Gäste aus aller Welt. Lernen Sie das Team von Livenet kennen und heben Sie die Tasse mit uns. Wir freuen uns über jedes neue Gesicht!

Schauen Sie sich hier den ganzen Input von Daniel Suter an:

Weitere Infos zur virtuellen Kaffeepause und wie Sie daran teilnehmen können finden Sie hier.

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Datum: 15.12.2020
Autor: Manuela Herzog
Quelle: Livenet

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