Überall auf der Welt

Der Brandstifter Nr.1

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Gerade haben wir Kalifornien hinter uns, jetzt erschrecken uns Meldungen aus Sydney/Australien: die Saison der Wald- und Buschfeuer ist schlimm dieses Jahr. Wie wenig braucht es, damit ein riesiger Flächenbrand entsteht!

Zum Glück stammen die meisten Brände nicht von bewusster Brandstiftung, sondern scheinen natürliche Ursachen zu haben. Aber es ist immer wieder verblüffend, wie schnell sich eine kleine Flamme zu einem gewaltigen Brand entwickeln kann. Das Verhältnis von Ursache zu Wirkung ist unglaublich. Und wenn es einmal brennt, kriegt man es kaum wieder gelöscht. So versinkt im Moment die Millionenstadt Sydney in Rauch und Dunst, die Feuer stehen nur wenige Kilometer vor der Stadt. Hoffen und beten wir, dass es bald gelingt, die Brände in Australien einzudämmen!

Bewusste Brandstiftung

Nicht nur in der materiellen, sondern auch in der geistigen und kulturellen Welt gibt es Brände. Eine Idee kann rasend schnell um sich greifen und Tausende, ja Millionen von Menschen «anzünden». So sehen es im Moment Unzählige als ihre Aufgabe, unseren Planeten zu retten – eine Idee, die Millionen Ziel, Energie und sogar Lebenssinn gibt.

Jesus von Nazareth war vor 2'000 Jahren ein solcher Brandstifter, den renommierte Zeitungen als «Influencer Nr.1» bezeichnen. «Ich bin gekommen, auf der Erde ein Feuer anzuzünden – was wünschte ich mir mehr, als dass es schon brennen würde», hat er von sich gesagt. Die Anfänge waren klein – ein Baby in einer armen Familie –, und schon da gab es Versuche, die Flamme auszulöschen. 30 Jahre geschah scheinbar nicht viel; dann waren es ein paar einfache Männer, die er um sich scharte. Mit seinem gewaltsamen Tod meinten die damaligen Machthaber, den Brand gelöscht zu haben. Am Sonntagmorgen nach dem Karfreitag aber flammte er nur um so heller auf und war nicht mehr einzudämmen.

Seitdem hat dieses Feuer Milliarden von Menschen, Kulturen und Kontinente ergriffen und für immer verändert. Alle Versuche bis heute, den oft unliebsamen Brand auszulöschen, bewirken meistens das Gegenteil: Noch nie gab es weltweit so viel Druck auf Christen, und noch nie ist die Zahl der Nachfolger von Jesus in aller Welt so schnell gewachsen. In vielen Ländern steigt sie exponentiell an.  

Ein Feuer, das nicht zerstört

Viele von Menschen gelegte Brände sind oft nach kurzer Zeit wieder verlöscht. Ideen kamen und gingen. Nicht so das Feuer, das Jesus gelegt hat. Während Revolutionen und menschliche Ideologien sich oft destruktiv auswirken und zum Teil Millionen von Toten kosten, hat das Feuer dieses Jesus (von einigen missbräuchlichen Wildbränden in der Geschichte abgesehen) etwas Positives und tiefgreifend Konstruktives. Hier wird nicht mit Zorn geschafft, sondern mit Liebe. Im Herzen von Menschen wird ein Feuer der Liebe zu Gott, dem Schöpfer, angezündet, das sich heilend und befreiend ausbreitet. 

Wenn wir Jesus in unsere Existenz reinlassen, kann etwas angezündet werden, das unser Leben zu ungeahnten Höhen und Weiten wachsen lässt. Viel altes, morsches Unterholz unseres Lebens – alte Wunden, Schuld, Scham und Sinnlosigkeit – wird von ihm verbrannt. Sein Feuer setzt Liebe zu Gott und Menschen, neue Energien und eine Leidenschaft für das Gute frei. Wofür brennen Sie?

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Datum: 14.11.2019
Autor: Reinhold Scharnowski
Quelle: Jesus.ch

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