Jetzt ist sie die Nummer sechs

Queen Elizabeth II. überholt biblischen König

Queen Elizabeth II. (92) feiert das 67. Thronjubiläum. Damit überholt sie den biblischen König Ramses II. – neu ist die Monarchin die Nummer sechs der Geschichte. Die britische Adelige ist zudem das weltliche Oberhaupt der anglikanischen Kirche und steht auch klar zu ihrem Glauben.

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Queen Elizabeth II.
Am 6. Februar 1952 bestieg Elisabeth II. den Thron. In diesen Tagen wurde das 67. Thron-Jubiläum gefeiert. Damit überholt die britische Monarchin den biblischen König Ramses II., der vor mehr als 3'000 Jahren verstarb. Er hatte damals während mehreren Generationen geherrscht. In der Bibel dürfte er der Regent gewesen sein, in welchem unter Moses der Exodus der Juden aus Ägypten geschah.

Neues Ranking der Herrscher mit der längsten Regierungszeit

Ramses II. regierte 66 Jahre, er starb mit rund 90 Jahren. Jetzt fällt der biblische Herrscher in der Liste der Herrscher mit der längsten Regierungszeit von Rang sechs auf sieben zurück. Laut der «Bild»-Zeitung sieht diese Liste so aus:

1. König Sobhuza II. regierte 83 Jahre (1899 – 1982, Swaziland).

2. Sonnen-König Ludwig XIV. regierte 72 Jahre (1638 – 1715, Frankreich)

3. König Bhumipol Adulyadej regierte 70 Jahre (1927 – 2016, Thailand)

4. Grosskönig Schapur II. regierte 70 Jahre (309 – 379, Persien) – wurde aber bereits im Mutter-Leib gekrönt…

5. Kaiser Franz Joseph I. regierte 68 Jahre (1830 – 1916, Österreich-Ungarn)

6. Königin Elisabeth II. regiert inzwischen 67 Jahre (92, Grossbritannien)

7. Pharao Ramses II. regierte 66 Jahre (1303 v.Chr. – 1213 v.Chr., Ägyptisches Reich)

8. Königin Victoria regierte 64 Jahre (1819 – 1901, Grossbritannien)

9. König Jakob I. regierte 63 Jahre (1208 – 1276, Aragòn)

10. Kaiser Basileios II. (958 – 1025, Byzanz) und Kaiser Hirohito (1901 – 1989, Japan) regierten je 62 Jahre.

Queen setzt sich für verfolgte Christen ein

Queen Elisabeth II. ist auch das weltliche Oberhaupt der anglikanischen Kirche. Während sich andere westliche Staatsoberhäupter und Adelshäuser betreffend der Lage der unterdrückten Christen zurückhalten, erhebt die Queen immer wieder ihre Stimme für sie. Zum Beispiel für jene im Nahen Osten. «Dort sieht die Welt ein Leiden in beispiellosem Ausmass», hielt sie im Vorwort eines Buches fest, welches ihren christlichen Glauben porträtiert.

Auch ihr Sohn Charles wies zu Weihnachten ebenfalls mehrfach auf die Glaubensunterdrückten hin (Livenet berichtete).

«Ich bin Gott dankbar für seine Liebe»

Schon in jungen Jahren bekannte sich die Queen zum christlichen Glauben. Zu ihrem 21. Geburtstag erklärte sie 1947 – sechs Jahre vor ihrer Krönung – in einer Radiosendung: «Ich erkläre vor euch allen, dass mein ganzes Leben, ob es lang oder kurz ist, eurem Dienst und dem Dienst unserer grossen Familie gewidmet sein soll, zu der wir alle gehören.» Sie erklärte, dass sie die Kraft dazu nicht alleine habe. Sie brauche jene der Mitbürger und Gott: «Gott helfe mir, mein Gelübde gut umzusetzen. Gott segne euch alle, die ihr bereit seid mitzutragen.»

Erst vor wenigen Jahren veröffentlichte die britische Bibelgesellschaft zusammen mit zwei christlichen Werken («Hope» und «Institute for Contemporary Christianity») ein Buch über den christlichen Glauben der Königin.

Das Vorwort hatte sie selbst verfasst, darin schrieb sie: «Ich war – und bin es immer noch – sehr dankbar für Ihre Gebete und für Gottes unerschütterliche Liebe.» Und weiter: «Ich habe wirklich seine Treue erleben dürfen.»

Glaube der Freude verströmt

Die Königin ist das weltliche Oberhaupt der Kirche von England. Den Glauben zeigte sie über die Jahrzehnte immer wieder. 2012, beim 60. Thronjubiläum, erklärte sie, dass sie darin Erfüllung und Freude findet.

Erzbischof Rowan William rief alle Bürger dazu auf, diese Hingabe neu zu entdecken. «Moralisten – einschliesslich Erzbischöfe – können so viel wettern, wie sie wollen; sie werden nichts ändern, bis die Menschen erkennen, dass von einer von gemeinsamer Freude erfüllten Gemeinschaft etwas Beglückendes und Veränderndes ausgeht – die Freude am Glück des anderen.»

Die Königin habe «geholfen, den Glauben am Leben zu halten», schrieb Damian Thompson, Kolumnist des «Daily Telegraph» vor einiger Zeit. Die Königin habe ihre Glaubenspflichten auch ernster genommen als viele ihrer Vorgänger. Die Queen stehe nicht für einen abstrakten Glauben ein, sondern für die christliche Offenbarung. «Dass sie dies derart unaufdringlich und behutsam getan hat, macht ihr Zeugnis nicht weniger kraftvoll.»

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Datum: 11.02.2019
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Jesus.ch / Bild

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