Erster Verfolgungs-Weltgipfel

Graham: «Ich will das Scheinwerferlicht auf die Verfolgten richten»

Wie sollen Christen ihre Feinde lieben und der wachsenden Welle an Verfolgung bis zum Genozid begegnen? Dieser nagenden Frage begegnen 600 christliche Leiter aus 130 Ländern am ersten Verfolgungs-Weltgipfel vom 10. bis 13. Mai in Washington D.C.

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Pastoren wie Franklin Graham, der Sohn von Billy Graham, sind für viele Menschen Vorbilder.
In der US-amerikanischen Hauptstadt streben 600 christliche Leiter aus 130 Ländern nach einer Lösung für dieses wachsende Problem – erstmals wird ein solcher Weltgipfel durchgeführt, auf der Suche nach einer strategischen, globalen Antwort.

Finanziert wird das Gipfeltreffen (nur auf Einladung hin kann teilgenommen werden) von der «Billy Graham Evangelistic Organization». Das Ringen nach Lösungen läuft vom 10. bis 13. Mai.

Unterdrückten eine Stimme geben

Neben dem Planen von Nothilfe für Verfolgte stehen vier weitere Punkte auf der Agenda:

1. Die Politik verändern, welche Diskriminierung, Belästigung und Verfolgung gegen Christen fördert.

2. Wege finden, um den diplomatischen Druck auf die entsprechenden Staaten auszuüben.

3. Christen informieren und mobilisieren, damit die USA sich gegen die wachsende Unterdrückung wehren.

4. Den Opfern in biblischer Weise beistehen.

Laut verschiedenen Beobachtern hat die Unterdrückung gegenüber Christen in den letzten Jahren zugenommen. Organisator Franklin Graham: «Ich will, das Politiker aus erster Hand sehen, was geschieht. Ich will das Scheinwerferlicht auf die Christen weltweit richten, die verfolgt und gefoltert werden.» Er ruft zudem dazu auf, für die Glaubensverfolgten zu beten.

Zum Thema:
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Datum: 12.05.2017
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet / Assist News

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