Ungewöhnlicher Raub

Opfer betet für Dieb – und erhält das Gestohlene zurück

Dass man in Notsituationen Stossgebete spricht, ist nicht nur bei Christen eine Gewohnheit. Doch für Shaquille Hairston aus Cleveland, USA gab ein lautes, ausführliches Gebet der Notsituation eine ungeahnte Wendung.

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Shaquille Hairston erlebte die Kraft des Gebets.
Als der 21-Jährige nachts um 3 Uhr von seiner Arbeit in einem Hotel kam und von der Bushaltestelle zu sich nach Hause lief, folgte ihm ein Mann. Er richtete eine Waffe auf Shaquille und forderte von ihm alle Wertsachen, die er bei sich trug. «Ich sagte ihm: 'Ich hab nichts'. Da schlug er mir mit der Waffe auf den Kopf», berichtete Hairston gegenüber dem Fernsehsender Fox8. «Dann richtete er die Waffe auf mich und sagte: 'Ich erschiess dich. Das ist kein Scherz…'»

Letzter Gedanke: Gott ist bei mir!

Eingeschüchtert händigte der junge Mann dem Kriminellen seine Geldbörse und das Mobiltelefon aus. Dann begann er laut zu beten. Denn «selbst wenn das die letzte Nacht meines Lebens gewesen wäre, wollte ich mit dem Gedanken daran sterben, dass Gott bei mir ist. So dachte ich an Gott und wenn ich hätte sterben müssen, wäre er bei mir gewesen, wenn ich auf der anderen Seite aufgewacht wäre», so Hairston, der Mitglied der «New Direction Church of God» in Cleveland ist.

«Du bist voll gesegnet!»

Doch Shaquille betete nicht nur um Gottes Schutz. Er begann, laut für den Dieb und dessen Familie zu beten. Dann lud er den Dieb sogar in seine Gemeinde ein und bot ihm Hilfe an, falls er diese nötig hatte. Der Kriminelle hörte die Worte und wurde laut Angaben Shaquilles ganz nervös, so dass er zurückkam, sich entschuldigte und ihm Geldbörse und Telefon zurückgab. «Er sagte: 'Mann, du bist voll gesegnet' und ich sagte: 'Nein, du bist gesegnet! Ich werde für dich und deine Familie beten.' Er sagte nur 'OK', schüttelte meine Hand und ging weg.» 

Seitdem hat Shaquille Hairston immer wieder für den Kriminellen gebetet. «Ich mache mir Sorgen um ihn und bete dafür, dass Gott sein Herz berührt und es verändert, so dass er sich nicht mehr gezwungen fühlt, so etwas zu tun.»

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Datum: 04.10.2015
Autor: Rebekka Schmidt
Quelle: Livenet / Fox8.com

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