Harry und Meghan

Nicht jeder will eine Majestät sein

Die britischen Royals stehen derzeit im Fokus der Öffentlichkeit. Grund ist, dass Harry und Meghan dem Königshaus den Rücken kehren.

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Meghan und Harry mit ihrem Sohn Archie
Das junge Paar entschied sich, seine königlichen Titel abzulegen und künftig nur noch zeitweise in Grossbritannien, und sonst in Kanada und in den USA zu leben. Damit verzichten sie auch auf öffentliche Gelder und wollen sich eine bürgerliche Existenz aufbauen.

«Starke Beobachtung der Medien»

Die Entscheidung schlug denkbar hohe Wellen in Medien und Öffentlichkeit nicht nur in Grossbritannien, sondern weltweit. Entscheidend für den Schritt war wohl die «starke Beobachtung» des Paares und ihres Kindes durch die Medien, wie es die Queen in ihrer öffentlichen Erklärung ausdrückte. Andere sprechen vom Dauerfeuer der Medien, denen sich Harry und Meghan ausgesetzt sahen.

Sie wollen ein anderes Leben

Das junge Paar wünscht sich mit dem Schritt mehr Ruhe, weniger öffentliche Aufmerksamkeit und eigenen wirtschaftlichen Erfolg. – Sie wünschen sich ein anderes Leben.

Treibende Kraft für den Schritt soll Meghan gewesen sein, weshalb die Entscheidung in Anlehnung an den «Brexit» auch «Megxit» genannt wird. Kritiker halten den Schritt für undankbar, selbstbezogen und wenig pflichtbewusst.

Jesus macht Sie zu einer Hoheit

Wussten Sie, dass Jesus Sie auch als eine Majestät ansieht? Ganz unabhängig davon, welche Herkunft und welchen Stammbaum sie haben. Jesus achtet Sie hoch und möchte, dass Sie sich dieser hohen Berufung bewusstwerden und sich diese von ihm zusprechen lassen.

Johannes, ein Mitarbeiter und enger Freund von Jesus, stellt fest: «Denn du bist als Opfer geschlachtet worden, und mit deinem Blut hast du Menschen für Gott freigekauft, Menschen aller Stämme und Sprachen, aus allen Völkern und Nationen. Durch dich sind sie jetzt Könige und Priester, die unserem Gott dienen. Und sie werden über die ganze Erde herrschen.« (Die Bibel, das Buch der Offenbarung, Kapitel 5, Verse 9 und 10).

Jesus hat eine Bestimmung für jeden Menschen

Tatsächlich ist es auch im Bereich des Glaubens so, dass Menschen entweder nichts von ihrer königlichen Berufung durch Jesus wissen oder sie bewusst ablehnen. Jesus respektiert ein solches «Nein», aber tatsächlich hat er eine andere, eine königliche Bestimmung für jeden Menschen.

Sein Königstitel leitet sich davon ab, dass er der Sohn Gottes, des Höchsten und des Schöpfers ist. Jeder Mensch, der Jesus sein Leben anvertraut, bekommt Anteil an dessen königlicher Natur.

Majestäten, die dienen

Und so wie Jesus seine königliche Herrschaft zuerst als Dienst an den Menschen lebte, so will er auch jeden, der ihm folgt, in ein solches Leben einer dienenden Majestät führen.

So gesehen stellt Jesus die Dinge auf den Kopf. Er macht die Menschen, die ihm folgen, nicht zu eigensüchtigen und machtgierigen Königen und Königinnen, sondern zu Menschen, die anderen helfen und das teilen, was sie haben. Jesus hat es vorgelebt. Er hat alle Macht und Herrlichkeit seiner göttlichen Existenz hinter sich gelassen und sie gegen das Leben eines Menschen eingetauscht. Mehr Aufgabe geht nicht.

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Datum: 24.01.2020
Autor: Norbert Abt
Quelle: Jesus.ch

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