Internet-Sexsucht

Online-Kurs als Ausweg aus der Pornofalle

Bei der Ausbreitung der Sex- und Pornographie-Sucht spielt das Internet eine Hauptrolle. Ebenso, wie viele Nutzer durch das weltweite Datennetz in die Pornofalle geraten, so können sie ihr mit Hilfe des Internet auch wieder entfliehen.

Die Online-Redaktion von ERF Medien (Evangeliums-Rundfunk) in Wetzlar bietet in Zusammenarbeit mit der österreichischen Initiative «Love is more» (Liebe ist mehr) und dem evangelischen Fachverband für Sexualethik und Seelsorge «Weisses Kreuz» einen Online-Workshop zur Befreiung von Pornosucht an. Der Kursus liefert Hintergrundinformationen und erklärt, wie es zur Abhängigkeit kommt. Verschiedene Lebensgeschichten von Betroffenen machen Mut, erste Schritte auf dem Weg aus der Pornofalle zu gehen.

Die Teilnahme am Workshop «Ausweg aus der Sexsucht» ist kostenlos und auch anonym möglich. Er läuft über fünf Wochen und eignet sich sowohl für Sex-Süchtige wie auch für Menschen, die sie auf dem Weg aus der Abhängigkeit unterstützen möchten. Die Anmeldung jederzeit möglich unter. www.porno-ausweg.de

Sexsucht unter Christen ist weitgehend tabu

Wie ERF Medien weiter mitteilt, ist Sexsucht kein Nischenthema mehr. Sie verbreite sich auch unter Christen, da Pornographie im Internet frei verfügbar ist. Einer Studie zufolge sind in den USA 50 Prozent aller männlichen und 20 Prozent aller weiblichen Christen von Pornographie abhängig. Die Zahlen in Deutschland dürften ähnlich hoch sein, so ERF Medien. Dennoch sei das Thema in Kirchen und Gemeinden in der Regel tabu. Betroffenen falle es deshalb sehr schwer, Hilfe zu suchen und sich anderen Menschen anzuvertrauen. Ein Angebot im Internet könne solche Barrieren beseitigen.

Datum: 05.08.2008
Quelle: idea

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