Kritik an Christen

«Die sind auch nicht besser!»

Christen reden viel von Jesus und Nächstenliebe, aber sie sind nicht besser als andere Menschen! So denken viele.

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Wir dürfen unsere Hände zu Gott ausstrecken und ihn bitten, uns zu verändern. (Foto: iStockphoto)

Was sagt das über den christlichen Glauben? Ist er nur eine nette Theorie, die man nicht braucht? Oder sind die Christen Heuchler und machen sich und anderen nur etwas vor?

Auch Christen enttäuschen!

Kein Zweifel, auch Christen bieten Anlass zur Kritik, so dass man an ihren hehren Überzeugungen zweifeln kann. Ihr Leben ist allzu oft alles andere als vorbildlich.

Wie war es bei den ersten Christen?

Um eine Antwort zu finden, hilft es weiter, sich einmal mit den Menschen zu befassen, die Jesus zuerst nachfolgten, und zwar zu einer Zeit, als es den Namen «Christen» noch nicht einmal gab. Es ist nicht leicht, genau zu sagen, wie diese ersten Jesus-Gläubigen, auf Aussenstehende gewirkt haben mögen, aber einige Hinweise gibt die Bibel schon.

Vermutlich hat das Leben der Jünger Kritiker der damaligen Zeit nicht überzeugt: Sie stritten um Einfluss, verstanden oft nicht, was Jesus zu ihnen sagte und zweifelten an seinen Worten. Menschen, die zu Jesus wollten, wurden von - ach so frommen - Mitarbeitern nicht zu ihm vorgelassen. Und als Jesus verhaftet wurde, versagte Petrus, sozusagen der «Klassenersteг der Jünger» auf ganzer Linie. Er sagte, er kenne Jesu nicht, aus Angst um sein Leben.

Diese wenigen Hinweise zeigen, dass die ersten Christen nicht immer leuchtenden Vorbilder waren. Also macht es überhaupt Sinn, zu schauen, wie glaubwürdig Christen leben?

Es geht um Jesus

Doch ja! Aber jeder, der Christen kennenlernt, wird auch enttäuschende Beobachtungen und Erfahrungen machen. Kann man also den christlichen Glauben gleich ganz abhaken?

Wichtiger ist es, sich mit dem auseinander zu setzen, um den es vor allem geht: Jesus. Er ist überzeugend. Er kann in einer Weise zu einem Menschen sprechen, dass sich alles verändert! Er hält jedem Vergleich stand!

Mit dem Geist Gottes veränderte sich etwas

Im übrigen: Nachdem Jesus nicht mehr auf der Erde lebte und die Jünger mit dem Geist Gottes erfüllt wurden, konnte man an Ihnen noch ganz andere Seiten sehen: Sie setzen alles ein, um die Botschaft von Jesus auszubreiten. Petrus, der schlicht und ergreifend panische Angst hatte, als Jesus verhaftet wurde, ist einige Jahre später in Rom bereit, für Jesus in den Tod zu gehen.

Und obwohl Jesus einen kleinen Haufen von Leuten ohne grosse Ausbildung und Vermögen zurückliess, schafften sie es, ihren Glauben nicht nur weiterzugeben, sondern es kommt sogar zu einer Situation, in der das römische Reich vor ihnen «in die Knie geht» und die Verbreitung des christlichen Glaubens trotz der Todesgefahren für die Christen nicht mehr aufzuhalten ist.

Jesus verspricht es: Ich bin bei Euch!

Zurück zur Ausgangsfrage: Sind Christen bessere Menschen? Nein. - Sie sind nur besser dran. Weil Jesus jedem, der ihn darum bittet Schuld und Ängste nimmt, zu ihm spricht, ihn tröstet, befreit und jedem hilft, von sich und seinen Dingen wegzuschauen.

Jesus versprach seinen Freunden, immer bei ihnen zu sein. Er verabschiedete sich bei ihnen mit folgenden Worten: «Ich bin bei euch bis an das Ende der Welt.» (Die Bibel, Matthäus-Evangelium, Kapitel 20, Verse 19 und 20). Mehr noch: Wenn Christen versagt haben, können sie Jesus bitten, sie zu verändern und sie in sein Bild umzugestalten. Wie viel besser wäre die Welt wohl, wenn wir Christen dieses Gebet regelmässig beten?  

Zum Thema:
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Datum: 06.02.2011
Autor: Norbert Abt
Quelle: Jesus.ch

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