Zum Muttertag

An alle Mütter, die sich manchmal unzulänglich fühlen

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Es ist nicht schön, aber wahr: Selbst wenn wir das Beste für unsere Lieben wollen und uns noch so anstrengen, sind wir nicht perfekt und machen nicht alles richtig. Kinder bringen einen an die eigenen Grenzen, wie sonst nichts auf dieser Welt. Aber nicht verzagen, denn es gibt einen Trost...

Wahrscheinlich ist «Mutter sein» die schönste und zugleich herausforderndste Aufgabe, die es gibt. Weil man so sehr an die eigenen Grenzen kommt. Und eben nicht jeden Tag mit Bravour meistert. Weil die eigene Kraft und Geduld manchmal einfach nicht ausreicht. Und weil es perfekte Mütter sowieso nur im Märchen gibt (und selbst da sterben die immer so früh, dass man auch nicht weiss, ob sie wirklich so vollkommen waren). Aber wissen Sie was: Sie müssen gar nicht fehlerlos sein! Und: Es gibt einen, der Ihre Unzulänglichkeiten ausgleichen kann.

Der vielleicht tröstlichste Bibelvers für Mütter...

...steht in Jesaja, Kapitel 40, Vers 11: «Gott sorgt für sein Volk wie ein guter Hirte. Die Lämmer nimmt er auf den Arm und hüllt sie in seinen Umhang. Die Mutterschafe führt er behutsam ihren Weg.» Was für ein wunderschönes Bild!

Gott hat Ihnen Ihre Kinder anvertraut. Aber Sie stehen mit dieser grossen Aufgabe nicht alleine da. Gott selbst trägt und beschützt Ihre Geliebten. Und er kümmert sich nicht nur um die Kleinen, sondern auch um Sie, er führt Sie behutsam Ihren Weg. Er drängelt Sie nicht, er bremst Sie nicht aus, er ärgert sich nicht über Sie und ist nicht enttäuscht von Ihnen. Ganz vorsichtig, sanft und voller Liebe geht er vor Ihnen her und sorgt auch für Sie, wenn Sie sich darauf einlassen.

Mit den eigenen Unzulänglichkeiten leben

Verabschieden Sie sich von dem Ideal, alles richtig machen zu müssen. Überzogene Erwartungen machen nur unglücklich. Seien Sie lieber ein Vorbild für Ihre Kinder, wie man als Mensch mit seinen Schwächen umgeht. Erklären Sie, dass auch Erwachsene Fehler machen und entschuldigen Sie sich, wenn es nötig ist. Und machen Sie ihnen klar, wie sehr Sie sie lieben, auch wenn das nicht immer rüberkommt.  

Auf Gott schauen, statt auf die eigenen Schwächen

Grämen Sie sich nicht, wenn etwas nicht so gelingt, wie Sie es gerne hätten. Gönnen Sie sich lieber eine kleine Auszeit, in der Sie auftanken können. Legen Sie Gott Ihre Unzulänglichkeiten hin und bitten Sie ihn um Kraft, Liebe, Inspiration und Trost. Bitten Sie, dass er ihnen gibt, was sie brauchen. Vertrauen Sie Gott jeden Tag ganz bewusst Ihre Kinder an, dass er sich um sie kümmert, wie er es versprochen hat. Schauen Sie auf ihn und seine Zusagen, statt auf das, was alles nicht klappt.

Als Sie Mutter wurden, hat Gott Ihnen diese Aufgabe zugetraut. Er wird Ihnen alles schenken, was Sie brauchen, um die Herausforderungen zu meistern.

Zum Thema:
Dossier «Eltern sein»

Eltern-Aufsteller – Nr. 2: Haben Sie Gott schon für das gedankt, was Sie gut gemacht haben?
Gedanken zum Muttertag: Im Bild der Mütterlichkeit leuchtet der liebende Gott auf
Eltern-Aufsteller – Nr. 6: Gottvertrauen entspannt – auch in der Kindererziehung

Datum: 14.05.2017
Autor: Miriam Hinrichs
Quelle: Jesus.ch

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