Beziehungs-Prinzip Nr. 2

Bleiben Sie realistisch

«Mach du mich glücklich und zufrieden», lautet heutzutage die Erwartung vieler Ehepartner. Oder anders gesagt: «Entsprich du bitte genau meinem Bild eines Traummannes oder einer Traumfrau. Füll du meinen tiefen seelischen Mangel aus, dann liebe ich dich.»

Mit dieser Grundhaltung wird eine Ehe schnell scheitern. Jeder Partner muss in die Liebe investieren ohne aufzurechnen. Jeder muss selbst für die Defizite seines eigenen Lebens die Verantwortung übernehmen. Eine gute Ehe besteht nicht nur aus romantischen Erlebnissen und Glücksgefühlen, sondern zu einem erheblichen Teil aus profanen Dingen wie Hausarbeit, Terminen, Erziehungssorgen, Arbeitsplatzproblemen und vielen andere «Kleinigkeiten». Überhöhte Glückserwartungen führen daher oft zu tiefen Enttäuschungen! Schnell sucht man sonst nach dem nächsten Partner, der den träumerischen Ansprüchen genügen soll.

So halten Sie die Liebe fit

  • Machen Sie den Selbstcheck: Wie weit bin ich von überzogenen Leitbildern «infiziert» und hege unerfüllbare Ansprüche an meinen Partner (zum Beispiel im Blick auf Aussehen, Verdienst, Fähigkeiten)?
  • Bleiben Sie offen für die Persönlichkeit Ihres Gegenübers. Ihr Mann oder ihre Frau ist viel mehr als das Bild, das Sie augenblicklich von ihm oder ihr haben. 
  • Prüfen Sie, ob Sie die Verantwortung für mögliche Defizite in Ihrer Persönlichkeit selber tragen! Die Liebe des Ehepartners kann diese seelischen Wunden nicht heilen. Notfalls empfiehlt sich fachliche Hilfe. Und Grundlage für jede innere Heilung ist das Gebet zu dem, der ein erlöstes Leben möglich macht: Jesus Christus.

Was sagt die Bibel?

«Es ist segensreicher zu geben, als zu nehmen.» (Apostelgeschichte, Kapitel 20, Vers 35)

>> Hier geht es zum Beziehungs-Prinzip Nr. 3


Quelle: Neues Leben

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