Zehn Prinzipien

Damit die Liebe gelingt

Was macht Partnerschaften glücklich? Was hält Paare zusammen? Wie kann man verhindern, dass eine Beziehung scheitert? Das Ratgeber-Magazin «NEUES LEBEN» hat mit einer Umfrage unter Eheberatern und Eheberaterinnnen zehn Prinzipien für eine stabile Ehe gefunden.

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Die Umfrage bringt es ans Licht: Beziehungsglück fällt Paaren nicht einfach in den Schoss. Ehe und Partnerschaft bestehen zu einem Grossteil aus dem, was man bereit ist, selbst zu geben und in die Partnerschaft einzubringen. Nach Ansicht von erfahrenen Eheberatern haben eine Reihe konkreter Prinzipien entscheidenden Anteil daran, dass sich das Liebesglück über die Jahre nicht in Luft auflöst.

Zehn Experten - Zehn Prinzipien

«NEUES LEBEN» führte die Befragung unter zehn christlichen Ehe- und Familienberatern/innen durch. Jeder/jede von ihnen ist seit Jahren ein anerkannter Experte im Bereich der Paarberatung und kennt Höhen und Tiefen des Ehe- und Familienlebens aus eigener Erfahrung. Die Experten wurden gebeten, zehn partnerschaftliche Aufgaben zu nennen, die sie für das gemeinsame Leben und dauerhafte Glück eines Paares als besonders wichtig einstufen. Ausserdem sollten sie an Beispielen zeigen, wie sich diese im Alltag umsetzen lassen.

Ziel der Umfrage war es, einen Überblick über konkrete Faktoren zu schaffen, die eine lebenslange und glückliche Ehe fördern. Von besonderem Interesse waren daher Übereinstimmungen der Antworten im Blick auf eine gesunde Ausgewogenheit der partnerschaftlichen Bedürfnisse an Körper, Seele und Geist.

Der Vergleich zeigt im Ergebnis ein deutliches Bild. Wir haben die Prinzipien, die die mehrheitliche Meinung der Experten widerspiegeln, auf den folgenden Seiten aufgelistet. Sie alle gilt es zu bestehen - nicht nur einmal, sondern täglich aufs neue. Die Reihenfolge der Tipps stellt also keine Wertung dar.

>> Hier gehts direkt zu den zehn Beziehungsprinzipien

Gemeinsames Glück durch Wertschätzung

Alle Experten betonten, dass glückliche Ehen selten aus «perfekten» Verbindungen (und nie aus perfekten Menschen) bestehen. Paare, die miteinander zufrieden sind, sind nach dieser Einschätzung sogar oft unterschiedlich in Temperament, Interessen und Vorstellungen. Natürlich braucht es auch Gemeinsamkeiten in der Partnerschaft. Aber das Geheimnis des Eheglücks besteht in erster Linie darin, wie sicher die Partner durch die alltäglichen Herausforderungen navigieren lernen und ihre Ehe stabil halten. Die Kunst ist unter anderem, die verschiedenen Bedürfnisse und Erwartungen aufeinander abzustimmen.

Hilfreich dafür ist nach Meinung der Eheberater insbesondere die liebevolle Wertschätzung des Gegenübers, die von Gottes Ebenbildlichkeit herrührt. Sie ist eine der wichtigsten Regeln für das zwischenmenschliche Zusammenleben: das Anderssein des Partners oder der Partnerin zu respektieren - so wie Gott ihn bzw. sie erschaffen hat. Wer sein Gegenüber so annimmt, sieht ihn als Geschenk aus Gottes Hand und begegnet ihm mit dessen Liebe. 

Gemeinsamer Glaube schafft solides Fundament

Ebenso wichtig für Glück und Harmonie ist nach Einschätzung der Befragten der gemeinsame Glaube. Er stellt die Beziehung auf eine solide Basis. Mann und Frau können noch so verschieden sein - wichtig ist, dass beide gemeinsame Überzeugungen und Wertvorstellungen anstreben. Das schafft Vertrauen und Geborgenheit.

Der Glaube an Gott ist ein solch gemeinsamer Wert. - Mehr noch: Er ist der zentrale Ankerpunkt, der über den Menschen und die Partnerschaft hinausgeht. Probleme können leichter gelöst werden, wenn beide Partner miteinander beten und einander vergeben können, so wie Gott ihnen vergeben hat. Diese Hilfe steht jedem Paar offen, das Gott die Chance gibt, ein Teil ihrer Ehe zu sein.

Stolpergefahr: Selbstständigkeit und Elternrolle

Neben den zehn in der Tabelle vorgestellten Prinzipien betonten einige Fachleute auch, wie wichtig es sei, sich vom jeweiligen Elternhaus zu lösen. Nur zwei einigermassen selbstständige Partner sind in der Lage, den Grundstein für eine verbindliche Beziehung zu legen und eine reife Ehe zu führen. Ausserdem würden viele Paare die Intensität der Veränderung unterschätzen, die durch die Geburt eines Kindes entstehe. Schnell könne es dann zu Missverständnissen in der Elternrolle kommen. Oft leide die Paarbeziehung darunter. Man müsse daher lernen, das Ehe- wie auch Familienleben neu zu gestalten.

>> Hier geht es zum Beziehungs-Prinzip Nr. 1


Quelle: Neues Leben

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