Beziehung auf Konfrontationskurs

Duett oder Duell?

Wer einen starken, treuen Partner hat, der ist ein glücklicher Mensch. Doch nur zu oft wird die Harmonie von Streit und Verletzungen getrübt, die Beziehung wird zum Duell. Den Weg zurück zum Duett wurde aber auf einzigartige Weise vorgelebt.

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Wer einen starken, treuen Partner hat, der ist ein glücklicher Mensch. Einerseits ist er nämlich nicht allein im Leben, sondern darf seine Entscheidungen in Gemeinschaft mit dem Partner treffen und andererseits braucht er keine Angst bei Widerstand zu haben, denn der starke, treue Partner wird sich für ihn einsetzen, um ihm zu helfen.

Nun haben schon viele Menschen im Leben gemeint, dass sie einen starken, treuen Partner an ihrer Seite hätten und sie wurden in der Stunde der Wahrheit bitter enttäuscht. Der Partner hat sie betrogen und sie in einer entscheidenden Phase schmählich im Stich gelassen.

Statt Harmonie und Stärke: Streit

Aus dem ursprünglich starken Duett, das in gemeinsamer Harmonie und Lebensfreude Entscheidungen traf und Aufgaben anpackte, wurde plötzlich ein Duell zweier Parteien, die sich gegenseitig bekämpften. Statt Harmonie wurde das Leben fortan von Streit und Bitterkeit geprägt. Es wurde doppelt schwer, weil man sich plötzlich auf sich allein gestellt sah und ein grosses zusätzliches Problem im Leben bekommen hatte. So ergeht es vielen Menschen, die in zerbrochenen Partnerschaften leben. Es ist ein Leben mit viel Bitterkeit und Streit.

Auf Konfrontationskurs zum Schöpfer

Was zwischen den Menschen passiert, das passiert in noch viel grösserem Umfang in der Beziehung des Menschen zu Gott. Statt in einem Duett mit ihm zu leben, wie es der himmlische Vater für seine Geschöpfe eigentlich gedacht hat, gehen viele zu ihrem Schöpfer auf Konfrontationskurs. Das kann nicht gut gehen, denn wie will es ein Mensch mit Gott aufnehmen? Trotzdem führen unzählige Menschen einen erbitterten Kampf und machen sich und anderen damit das Leben schwer. Das muss nicht sein und es schmerzt unseren Gott, dass viele so leben. Von Jesus Christus heisst es, dass es ihm das Herz im Leibe herumdrehte, als er sah, wie viele Menschen mit dieser Verirrung leben. Er ist gekommen, um aus diesem Duell wieder ein lebensfreundliches Duett zu machen.

Veränderung durch Vergebung

Der Weg zur Veränderung vom Duell zum Duett heisst Vergebung. Genau dazu ist Christus gekommen. Er starb am Kreuz von Golgatha, um uns mit dem liebenden Vater, an dem wir uns mit unsren Sünden vergangen haben, zu versöhnen. Durch Vergebung werden Partner wieder eins und es entsteht eine neue Chance zum gemeinsamen Leben. Diese Quelle hat uns Christus mit seinem Sterben aufgetan. Wenn wir unsere Sünde bekennen, spricht er uns seine Vergebung zu. Weil er am dritten Tag aus den Toten auferstanden ist und lebt, kann er auch heute noch mit dieser Kraft der Vergebung und mit dem Geschenk des neuen Lebens unser Herz verändern.

Dann wird es in mir vom Duell zum Duett kommen. Ich bekomme Frieden mit mir selbst und mit Gott. Ich erlebe, wie mir Lasten abgenommen werden und ich frei werde für einen neuen Zugang zu mir, zu ihm und zu anderen Menschen. Mein Leben bekommt eine Ausstrahlung, die nicht mehr von Kritik und Streitsucht, sondern von Liebe und Harmonie geprägt ist. So geschieht es überall, wo der Fürst des Friedens einzieht. Geben wir ihm doch Raum in unserer Beziehung zu Gott und zu anderen Menschen, dann haben wir einen starken treuen Partner auf unserer Seite und laden andere ein, diese Partnerschaft im Leben ebenfalls zu beginnen. An Gott soll‘s nicht liegen, denn er wartet schon lange darauf.

Zum Thema:
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Datum: 08.04.2013
Autor: Dick Leuvenink
Quelle: FEG Basel

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