Jesus - ein kurzer Einblick in sein Leben

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Aufgewachsen ist er bei seinen Eltern Maria und Josef im nordisraelischen Nazareth. Sein Vater ist nach glaubwürdigen Quellen ein Zimmermann, die Mutter müht sich mit Haushalt und Kindern ab. Alles spricht dafür, dass Jesus ein ganz normaler Junge ist, der seine Eltern auch mal stresst.

So tauchte der 12-Jährige nach seiner Bar Mizwa, einer Art Konfirmation, in Jerusalem kurzfristig unter. Die Eltern suchen ihren in religiösen Dingen mündig gewordenen Sohn drei Tage lang verzweifelt. Schliesslich finden sie ihn in der Tempelanlage. Dort stellt er den Theologen viel gescheitere Fragen, als diese sie von einem Jungen seines Alters erwarten. Von seinen Eltern zur Rede gestellt, lässt er etwas von seiner wirklichen Herkunft durchblicken. Er sei hier schliesslich im Haus „seines Vaters“, rechtfertigt er sich.

Noch bevor er in die Öffentlichkeit geht, besucht er „Johannes dem Täufer“. Dieser strenge Bussprediger und Asket fordert mitten in der Wüste die Leute mit harschen Worten zur Umkehr von ihren bösen Taten auf. Jesus lässt sich von ihm taufen. Zeugen sehen danach, wie sich der „Geist Gottes in Gestalt einer Taube“ auf ihm niederlässt. Und sie hören eine himmlische Stimme: „Du bist mein geliebter Sohn, der meine ganze Freude ist.“

Bald darauf erregt er Aufsehen mit einem seltsamen Wunder. Bei einer Hochzeit geht der Wein aus. Jesus sorgt dafür, dass das Fest nicht verdirbt und plötzlich wieder Wein da ist. Verwandelt aus Wasser. Im Laufe von drei Jahren geschieht vieles mehr: Er heilt unheilbar Kranke, Blinde, von Dämonen Besessene und Verstümmelte. Er ruft den toten Sohn einer mittellosen Mutter aus dem Grab. Er erweckt und heilt nicht nur, sondern beansprucht auch, Sünden zu vergeben.

In seiner berühmt gewordenen Bergpredigt stellt er vieles auf den Kopf. Er predigt rückhaltlose Liebe, erklärt Arme für reich und Unterdrückte zu Mächtigen. Er verspricht das „Reich Gottes“, das schon begonnen habe. Dazu ruft er Menschen auf, sich ihm rückhaltlos anzuvertrauen.12 Schüler heften sich an seine Fersen.

Bei seinen öffentlichen Reden eckt er an. Ganz besonders bei den einflussreichen Leuten in Politik und Kirche. In Diskussionen fährt er dem Establishment hart an den Karren. Er entlarvt die Leader als Abzocker, denen Macht und Geld wichtiger sind als die Liebe zu den Menschen. Das weckt Hoffnung beim einfachen Volk: Ist er vielleicht der kommende Messias, der auch politische Freiheiten bringt?

Doch er sucht zuerst vorbehaltloses Vertrauen in sich und seinen „Vater“. Er erklärt, dass seine Macht zuerst in seiner Machtlosigkeit liege. Trotzdem, sein Einfluss beunruhigt die religiöse Elite. Sie wiegelt das enttäuschte Volk auf und klagt ihn des Hochverrats an. Willfährig verurteilt in der römische Machthaber Pilatus zum Tod am Kreuz zu.

Damit sind vorerst alle Hoffnungen zerbrochen. Doch da kommt die Meldung von seiner Auferstehung. Er hat das Grab verlassen, begegnet seinen Jüngern und fordert sie auf, die „gute Nachricht“ überall zu verbreiten. Sein Auftrag lautet: „Ich habe von Gott alle Macht im Himmel und auf der Erde erhalten. Geht hinaus in die ganze Welt und ruft alle Menschen in meine Nachfolge! Und lehrt sie, so zu leben, wie ich es euch aufgetragen habe.“ Seinen Nachfolgern verspricht er: „Ihr dürft sicher sein: Ich bin immer und überall bei euch, bis an das Ende dieser Welt!“

Quelle: 4telstunde für Jesus

Datum: 14.03.2004
Autor: Fritz Imhof

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