Durchschnittsmensch?

Was Rüdisüli und der Papst mit Ihnen zu tun haben

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Papst Franziskus (Bild: Pixabay)
Bei Ostern geht es um jemanden, den Gott in ganz besonderer Weise liebt: um Sie. Denn genau wegen Ihnen fand das Ostergeschehen statt – an dieser Stelle mit einer eher ungewöhnlichen Geschichte illustriert.

Ausnahmsweise beginnen wir mit einer fiktiven Begebenheit, die der Illustration dient:

Miro Müller ist der Chef eines mittelgrossen Konzerns im Mittelland. Eines Tages erhält die Firma hohen Besuch, den er zu PR-Zwecken nutzen will. Ed Sheeran nimmt sich am Rande seiner Europa-Tour kurz Zeit, um das Unternehmen zu besichtigen.

Plötzlich fragt er, ob bei ihnen eigentlich nicht der Rüdisüli arbeitet. Müller kennt verständlicherweise nicht alle Mitarbeiter beim Namen, doch die Personalabteilung kann weiterhelfen. Und so wird Ed Sheeran zu ihm geführt. «Rüdisüli», ruft Ed begeistert und die beiden fallen sich euphorisch in die Arme, ein Wiedersehen alter Freunde. Müller ist erstaunt, vergisst im Laufe der Wochen unter der Last des Alltags den Vorfall wieder etwas.

Besondere Begegnung

Ein paar Monate später schaut Emmanuel Macron im Rahmen eines Kurzbesuchs in der Schweiz auf Einladung der Firma vorbei. Für das Unternehmen eine riesige PR-Geschichte. Mitten in der nach einem äusserst eng getakteten Fahrplan vorgesehenen Führung fragt Macron aus dem heiteren Himmel heraus, ob nicht ein angestellter Namens Rüdisüli im Betrieb arbeitet. Müller ist sichtlich überrascht, dann kommt ihm der Sheeran-Vorfall in den Sinn und er lässt Rüdisüli kommen.

Macron und Rüdisüli begrüssen sich mit High-Five und einem herzlichen «Comment vas-tu?». Die beiden sprechen – für den knapp bemessenen Terminplan eigentlich viel zu lange – zusammen, bis Rüdisüli sich entschuldigt, er müsse wieder zur Arbeit. Darauf Macron: «Stimmt, ich eigentlich auch, à la prochaine!»

Der offensichtliche Bekanntheitsgrad Rüdisülis spricht sich in der Firma herum, er wird Mitglied der Geschäftsleitung.

«Wer ist das neben …?»

Eines Tages reist Rüdisüli mit Miro Müller geschäftlich nach Rom. Gerade hält Papst Franziskus auf dem St. Peterplatz eine Messe, auch Müller und Rüdisüli mischen sich unter die eng zusammengepferchten Leute. Plötzlich sagt Rüdisüli: «Chef, entschuldige, ich bin kurz weg, ich habe gerade einen Bekannten von mir gesehen.»

Nach einiger Zeit kehrt er zurück und sieht Müller bleich am Boden liegen. Erschrocken fragt Rüdisüli, was denn vorgefallen war. Da bilanziert Müller: «Die Begegnungen mit Sheeran und Macron waren ja bereits heftig. Aber nun sah ich dich zum Papst hochgehen, unter Beifallsgetose vom Publikum. Dann unterbrach der Papst seine Rede, um einfach ein bisschen mit dir zu plaudern. Und da hörte ich hinter mir einen Chinesen den anderen fragen: 'Was ist das für ein Mann neben Rüdisüli?'»

Was das alles mit uns zu tun hat

Dieses fiktive literarische Kulturgut arbeitet etwas in besonderer Weise heraus. Rüdisüli ist auf den ersten Blick ein durchschnittlicher Mensch, an einem durchschnittlichen Wohnort, der in einer durchschnittlichen Firma einem durchschnittlichen Job nachgeht und von der durchschnittlichen Geschäftsleitung durchschnittlich wahrgenommen wird.

Aus dem Nichts heraus ist aber ersichtlich, dass die ganz Grossen der Welt – jene, die in der gesellschaftlichen Hierarchie meilenweit über der Geschäftsleitung aus dem Mittelland stehen – per «Du» mit Rüdisüli sind. Er ist nicht ein eigentlich vergessener, namenloser Mann, der nach seinem Austritt aus der Firma sogleich im Nebel der Betriebsgeschichte vergessen geht, sondern einer, der von den Weltstars geschätzt wird.

Versinnbildlicht ist die Geschichte von Rüdisüli Ihre und meine Geschichte. Denn es gibt jemand noch Bekannteres, der wegen Ihnen noch etwas viel Grösseres getan hat, als den Unterbruch einer Rede oder eines Firmenbesuches: Jesus Christus kam wegen Ihnen auf diese Erde! Ja, die Osterereignisse sind für Sie geschehen. Wer das sagt? Die Bibel.

Für Jesus sind Sie die Nummer 1

In der obigen Allegorie liessen der Papst, Macron und Sheeran alles stehen und liegen, um mit Rüdisüli zu sprechen. Jesus Christus hat noch viel mehr getan, um mit Ihnen zusammen sein zu können. Er hat Ostern durchlitten, damit Sie eine direkte Beziehung mit Gott und mit ihm haben können. Und er will nicht nur für ein paar Minuten bei Ihnen sein, sondern eine konstante, ewige Beziehung mit Ihnen haben.

Er hat den grossen, ersten Schritt auf Sie zugemacht, einer, der ihn alles gekostet hat. Damit Sie Zugang zu ihm haben können. Vielleicht ist gerade jetzt der beste Augenblick für Sie, ebenfalls einen Schritt zu machen (weiterführende Informationen finden Sie hier).

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Datum: 04.04.2021
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet

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