Jens, Jesus und die Sandalen

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Jesus Christus, die höchste Autorität des Universums war sich nicht zu schade, den Menschen die Füsse zu waschen.
Von einem "Schuh-Krieg" schrieb die deutsche Bild-Zeitung. Der deutsche Nationalgoalie musste seine Schuhe selbst putzen - und was das mit Jesus zu tun hat.

Jens Lehmann musste seine Fussballschuhe selber putzen. Bürsten, putzen und einfetten. Höchstpersönlich hatte der deutsche Nationaltorwart seine Schuhe auf Vordermann zu halten. Eigentlich ist dafür bei der deutschen Elf Adidas-Servicemann Manni Drexler zuständig. Aber nur wenn die Schuhe drei Streifen haben (Adidas-Markenzeichen). Lehmann aber trägt Nike-Schuhe. Und wer nicht Adidas trägt muss halt selbst putzen. Wechseln wollte Lehmann aber nicht, er habe Probleme mit der Achillessehne. Derart leidgeprüft musste der Deutsche Nationaltorwart selbst zur Bürste greifen.

Ohne Ashdod-Sandalen keine Fusswaschung!

In der Bibel reinigte Jesus seinen Jüngern einst sogar die Füsse. Hier die Geschichte, zuerst leicht falsch erzählt, angelehnt an die Jens-Lehmann-Begebenheit. Jesus und seine Jünger tafelten. Bevor das Essen aufgetischt wurde, wollte Jesus seinen Jüngern die Füsse waschen. Er begann bei Johannes. "Toll, Du trägst immer noch die Ashdod-29-Sandalen. Die Füsse werden geschont und sie bleiben sauber. Solche Füsse wasche ich gerne", sagte Jesus. Ähnlich verhielt es sich bei den nächsten drei Jüngern. Jesus: "Abermals sage ich Euch, wer Ashdod-29-Sandalen trägt, läuft fröhlich immerdar." Dann aber kam er zu Petrus. Dieser trug Nimrod-Sandalen. "Petrus!", rief Jesus entsetzt. "Warum trägst Du Sandalen von einem anderen Ausrüster? Sintemal, Deine Füsse sind ja ganz schmutzig. Mit dieser Fusswaschung will ich zeigen, dass ich Euch Menschen liebe. Da könntest Du mir doch bitte schön etwas entgegenkommen und fortschrittliche Sandalen tragen. So schmutzige Füsse wie Du hast - nein, die wasche ich nicht. Ich muss ja nicht gerade übertreiben." Verdutzt schaute Petrus in die Runde, während sich Jesus zum nächsten Jünger wandte. Die Jünger mit den sauberen Füssen nickten aber nur und sagten: "Ohne Ashdod-29-Sandalen, keine Fusswaschung!"

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Lehmann musste nicht nur selber hechten, sondern er sollte auch die Schuhe selbst putzen.

Die Revolution

In Wirklichkeit verhielt sich Jesus anders. Ohne Ansehen der Person oder Sandale wusch er seinen Jüngern die Füsse. Damit tat er revolutionäres. Jesus, die höchste Autorität im Universum zeigte den Menschen dadurch seine Liebe. Hinterher sagte er: "Ihr nennt mich Meister und Herr. Das ist auch richtig so, denn ich bin es. Wie ich, euer Meister und Herr, euch jetzt die Füsse gewaschen habe, so sollt auch ihr euch gegenseitig die Füsse waschen. Ich habe euch damit ein Beispiel gegeben, dem ihr folgen sollt. Handelt ebenso! Denkt immer daran: Ein Untergebener steht niemals höher als sein Vorgesetzter, und ein Botschafter untersteht dem, der ihn gesandt hat. Wenn ihr das eingesehen habt, dann handelt danach, und Gott wird euch segnen." Jesus zeigte damit den Menschen, dass sie einander dienen sollen und nicht ausbeuten.

Die Geschichte der Fusswaschung ist nachzulesen in der Bibel, in Johannes 13.

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Datum: 24.09.2006
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet.ch

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