Um zu zeigen, wie sehr er uns liebt

Fünfzig Gründe, warum Jesus kam, um zu sterben (6).

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Christus hat uns geliebt und sich selbst für uns hingegeben als Opfergabe und Schlachtopfer.
EPHESER 5,2

Christus hat die Gemeinde geliebt und sich selbst für sie hingegeben.
EPHESER 5,25

Er hat mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben.
GALATER 2,20

DER TOD CHRISTI VERANSCHAULICHT NICHT NUR Gottes Liebe (Johannes 3,16), sondern ist auch der höchste Ausdruck der Liebe Christi für alle, die diese Liebe als ihren Schatz annehmen. Die Zeugen aus der Frühkirche, die am meisten für ihren christlichen Glauben leiden mussten, waren von dieser Tatsache ergriffen: Christus, "der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat" (Galater 2,20). Sie nahmen Christi Selbstaufopferung sehr persönlich. Sie sagten: "Er liebte mich. Er hat sich für mich geopfert."

Natürlich sollten wir das Leiden und Sterben Jesu Christi auch so verstehen. Es hat etwas mit mir zu tun und zeigt Christi Liebe für mich ganz persönlich. Es ist meine Sünde, die mich von Gott trennt, nicht die Sünde allgemein. Es ist meine Herzenskälte und meine geistige Taubheit, die die Würde Christi erniedrigen. Ich bin verdammt und verloren. Wenn es darauf ankommt, gerettet zu werden, habe ich alle Ansprüche auf Gerechtigkeit verwirkt. Alles, was ich machen kann, ist um Gnade bitten.

Dann sehe ich Christus leiden und sterben. Für wen? Es heisst: "Wie auch der Christus die Gemeinde geliebt und sich selbst für sie hingegeben hat" (Epheser 5,25).

"Grössere Liebe hat niemand als die, dass er sein Leben hingibt für seine Freunde" (Johannes 15,13). "Gleichwie der Sohn des Menschen nicht gekommen ist, um bedient zu werden, sondern um zu dienen und sein Leben zu geben als Lösegeld für viele" (Matthäus 20,28).

Jetzt frage ich mich, gehöre ich zu den "vielen"? Gehöre ich zu seinen "Freunden"? Darf ich zu der "Gemeinde" gehören? Und ich höre die Antwort: "Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst errettet werden" (Apostelgeschichte 16,31). "Denn jeder, der den Namen des Herrn anrufen wird, wird errettet werden" (Römer 10,13). "Dass jeder, der an ihn glaubt, Vergebung der Sünden empfängt durch seinen Namen" (Apostelgeschichte 10,43). "So viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben" (Johannes 1,12). "Denn so hat Gott die Welt geliebt, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe" (Johannes 3,16).

Das bewegt mein Herz und ich nehme diese wunderbare und grosszügige Gabe Jesu als kostbares Geschenk an. Dann strömt diese grossartige Tatsache in mein Herz - die Liebe Christi zu mir. Also kann ich mit den frühen Zeugen sagen: "Er liebt mich und hat sich für mich geopfert."

Was meine ich jetzt damit? Ich meine, dass er den höchsten Preis, den es gibt, für mich bezahlt hat, um mir das grösste Geschenk, das es gibt, zu machen. Und was ist das? Es ist das Geschenk, um das er am Ende seines Lebens bat: "Vater, ich will, dass die, welche du mir gegeben hast, auch bei mir seien, wo ich bin, damit sie meine Herrlichkeit schauen" (Johannes 17,24). In seinem Leiden und Sterben "haben wir seine Herrlichkeit angeschaut, eine Herrlichkeit als eines Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit" (Johannes 1,14). Wir haben genug gesehen, um uns für seine Sache erobern zu lassen. Aber das Beste kommt noch. Er starb, um dies herrliche Zukunft für uns zu sichern. Das ist die Liebe Christi.

Christus litt und starb … Um die Rechtsforderungen des Gesetzes an uns zu tilgen


Autor: John Piper
Quelle: Die Passion Jesu Christi

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