»Bevor sie rufen …«

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Jim Haesemeyer, ein Missionar in Honduras, hatte einen "Durchhänger". Eigentlich hätte er guter Dinge sein müssen, weil Gott seine Arbeit segnete; doch er war depressiv und mutlos. Er gab zu, dass seine Laune irrsinnig und unnatürlich war. Nie zuvor hatte er eine derartige Depression erlebt. Nachdem er mit seiner Frau darüber gesprochen hatte, beschloss er, an einen Bruder in Lubbock in Texas zu schreiben, damit dieser für ihn beten würde. Als er den Brief zur Post bringen wollte, fand er in seinem Postfach ein Schreiben von eben diesem Bruder aus Lubbock vor - der erste Brief seit 15 Monaten. Darin stand zu lesen:

"Dies schreibe ich, damit du weißt, dass wir viel an Dich denken. Dass ich schreibe, ist für mich selbst ein Wunder. Ich habe nicht einmal an meine Eltern geschrieben. Aber heute Abend fühle ich mich gedrungen, Dich wissen zu lassen, dass wir Dich schätzen und uns um Dich sorgen. Ich weiß durch den Heiligen Geist, dass Du Dich elend fühlst; aber fasse Mut; denn unser Vater wird Seine Absichten mit Dir erfüllen. Manchmal ist das Ruhen in Ihm das härteste Stück Arbeit auf unserem Lebensweg … Möge unser Vater Dich und Deine Familie reichlich segnen und Deine Bitten erhören, bevor Du sie ausgesprochen hast."

Der Brief hatte von Lubbock aus 16 Tage gebraucht. Er war geschrieben worden, bevor Jim von seiner Depression auch nur etwas gemerkt hatte. Gottes "Timing" ist perfekt. "Ehe sie rufen, werde ich antworten" (Jesaja 65,24).

Fortsetzung: Im richtigen Augenblick


Autor: William Mac Donald
Quelle: Ein Gott der Wunder tut

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