Ahmed – der Jordanier

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Ahmed war ebenfalls Muslim. Er war ein jordanischer Polizeibeamter, der mit seinem Dienstmotorrad nach Israel gefahren war, als die Grenzen offenstanden. Zufälligerweise kam er in die oben erwähnte christliche Jugendpension. Tag für Tag sass er und beobachtete die Christen. Er fand auch eine arabische Bibel und las in fünf Tagen das ganze Alte Testament durch. Kurz darauf gesellte sich ein jüdischer Christ zu ihm und erzählte Ahmed, wie er dazu gekommen war, Jesus als seinen Messias anzunehmen. Zuerst wurde seine Mutter errettet; daraufhin begann sie, für ihre Familie zu beten, dann kamen der Vater, der Sohn und dessen Schwestern - schliesslich glaubte die ganze Familie an den Herrn als ihren Messias. Er berichtete ihm aber auch, wie sie von der jüdischen Gemeinschaft ausgeschlossen und ausgestossen wurden, weil sie glaubten, dass Jeschua (Jesus) der Messias ist. Ahmed sagte darauf: "Wenn ich meiner Familie und meinen Freunden sagen würde, nicht Mohammed sei der verheissene Messias, sondern Jesus, würden sie mich wahrscheinlich umbringen."

Vier Tage lang überschlug Ahmed die Kosten einer Bekehrung zu Christus. Er erzählte, er sei während jener Tage vom Judenhasser zum Judenfreund geworden, weil er in der Pension einige kennengelernt hatte. Schliesslich hatte er sich zu dem grossen Entschluss durchgerungen, Jesus als seinen Herrn und Retter anzunehmen. Eine Woche später bat er um die Taufe, wodurch er seinen Glauben öffentlich vor der Welt bekannte. Dann ging er nach Jordanien zurück und berichtete seinen drei Frauen und allen Freunden vom lebendigen, liebenden Erretter.

Diese Geschichte illustriert die Wahrheit von 2. Chronika 16,9: "Die Augen des HERRN durchlaufen die ganze Erde, um sich mächtig zu erweisen an denen, deren Herz ungeteilt auf ihn gerichtet ist."

Fortsetzung: Wo kann ich den Messias finden?


Autor: William Mac Donald
Quelle: Ein Gott der Wunder tut

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