Jesus Christus - eine reale Person

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Wenn aber Christus gelebt hat und sein Leben, Wirken und Lehren beweisbar ist, dann ist er auch Gottes Sohn!

Verfolgung und Glaubensbekenntnisse der frühen Christen

Die frühen Christen bezahlten ihre Aussagen, - dass Jesus lebte, starb und auferstand , oft mit ihrem Leben oder schwerster Verfolgung. Diese frühen Christen hatten nichts zu gewinnen, aber alles zu verlieren. Trotzdem gaben sie Zeugnis, dass diese Ereignisse tatsächlich stattgefunden hatten. Aus diesem Grunde sind ihre Berichte als historische Quellen von größter Bedeutung. Es handelt sich teilweise um Glaubensbekenntnisse, die erst mündlich weitergegeben wurden, bis sie dann in den Büchern des Neuen Testamentes niedergeschrieben wurden. Diese Zeugnisse bewahren einige der frühesten Berichte, die Jesus betreffen, nämlich aus der Zeit von 30-50 n. Chr.. Sie bringen zum Ausdruck, dass Jesus als Sohn Gottes und Herr anerkannt und als solcher durch die Auferstehung auch gerechtfertigt wurde. Oskar Cullman fügt hinzu, dass die Erlösung und Erhöhung in diesen bedeutsamen Zeugnissen ebenfalls eingeschlossen waren.

Die Apostel – Zeugen und Nachfolger Christi

In Römer, Kapitel 1, Vers 3-4 schreibt Paulus: „ Er ist als Mensch geboren worden und ein Nachkomme König Davids. Dass er aber auch Gottes Sohn ist, dem alle Macht gegeben ist, beweist seine Auferstehung von den Toten. ... um unserer Übertretungen willen ist er dahingegeben und zu unserer Rechtfertigung auferweckt worden.“ Selbst der Bibelkritiker Rudolf Baltmann besagt, dass diese Aussage offensichtlich vor Paulus existierte und ihm als Teil der frühesten apostolischen , christlichen Tradition überliefert wurde. Weiters schreibt Paulus vom Bekenntnis und der Errettung durch den Glauben an Jesus. In seinem Brief an die Korinther berichtet er vom Abendmahl, wie Jesus Brot und Wein teilte, dem neuen Bund in Jesu Blut, wie dies zu Jesu Gedenken wiederholt werden soll und dass Christi für die Sünden der Menschheit starb. Der Bericht von Paulus stellt somit eine feste Tradition dar. Auch der Bibelwissenschaftler Ralph Martin bemerkt, dass Paulus in diesen Passagen Ausdrücke verwendete, die er später niemals mehr gebrauchte, und dass es sich demnach um die allgemeine Verkündigung der Apostel handle. Paulus selbst bestätigt dies in seinem Schreiben an die Korinther und bezieht sich auf die Augenzeugen aus dem irdischen Leben von Jesu und seine unmittelbaren Nachfolger - die Apostel.

Die wachsende Gemeinden und ihre Märtyrer

Nach den Aposteln findet sich die nächste umfassende christliche Quelle in den Schriften derjeniger, die in den Fussspuren der Apostel gingen. Einige von ihnen gehörten zu den Führern der Gemeinde, andere waren Lehrer oder Anhänger der Apostel. Die wesentlichen Tatsachen über Jesus und sein Leben wurden von den Aposteln weitergegeben und sorgfältig bewahrt und in den Gemeinden von Generation zu Generation und von einem Ort zum andern treu überliefert.

Klemens war bis vor Ende des ersten Jahrhunderts Bischof der Gemeinde von Rom. Er berichtet folgendermassen von den Aposteln: „Da sie nun eine Berufung erhalten hatten und durch die Auferstehung Jesus Christus und den Heiligen Geist im Wort Gottes bestätigt worden waren, predigten sie überall im Land und in den Städten die frohe Botschaft vom Kommen des Reich Gottes.“ Noch lange nach Jesus Tode am Kreuz wurden seine Nachfolger verfolgt und hingerichtet. Doch bekannten sie einmütig ihren Glauben an seine Lehre. Ignatius, Bischof von Antiochien, schrieb um 125 n. Chr. sieben Briefe an verschiedene Gemeinden und seinen Freund Polykarp vor seiner Hinrichtung in Rom. Darin bekennt er: „Ihr könnt völlig überzeugt sein hinsichtlich der Geburt, des Leidens und der Auferstehung. Diese Dinge sind wirklich und wahrhaftig geschehen durch Jesus Christus – unsere Hoffnung.“

Quadratus, einer der frühesten Schüler der Apostel und Bischof der Gemeinde von Athen, berief sich in seiner Verteidigung vor dem römischen Kaiser Hadrian auf die Wundertaten von Jesu. Viele dieser Geheilten waren noch am Leben, als Jesus die Erde verliess und von manchen wurde gesagt, dass sie noch zur Zeit des Quadratus lebten. Justin der Märtyrer, einer der grössten frühen christlichen Apostelanhänger, war Lehrer für christliche Philosophie in seiner eigenen Privatschule in Rom. Er war ein gebildeter Mann und wohl bewandert in den führenden philosophischen Strömungen seiner Zeit, einschliesslich der Lehren von Aristoteles und Platon. In seinen Schriften suchte er nach eigenen, unabhängigen Bestätigungen für Jesus Leben und Wirken. 167 n. Chr. wurde er um seines Glaubens willen gegeisselt und enthauptet. Trotz aller Verfolgung lebt die Gemeinde Christi weiter und bewahrte seine Lehre bis zum heutigen Tag.

Autor: Josh McDowell

Quelle: CLV-Verlag

Überarbeitet von Antoinette Lüchinger

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McDowell, J.
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