Nachgeforscht

Wie war Jesus von Nazareth?

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Als er einer Frau begegnet, die ihr Kind verloren hat, teilt er ihren Schmerz
Er übernimmt die Verteidigung der Kleinen, der Demütigen, der Armen, von allen, die verachtet werden, die wenig Rechte haben.

Er verkehrt, speist und geht zu ihnen und setzt sich so der strengen Kritik der religiösen Führer aus. Er lässt sich nicht von Vorurteilen seiner Epoche beeinflussen.

Jesus verweist seine Widersacher auf ihren Platz und zögert nicht, sie an ihre Heuchelei und ihre Wortbrüchigkeit zu erinnern. Wenn er dagegen die Schwäche von Sünder sieht, zeigt er grosses Mitgefühl. Er verteidigt sie.

Er ist für alle zugänglich. Niemand wird abgeschoben. Seine ganze Aufmerksamkeit wendet sich dem Leid der Menschen zu. Er sieht mit Mitleid auf die Blinden, Kranken, Krüppel und Gelähmten.

Güte geht von ihm aus. Er teilt mit allen die Sorgen des Alltags. Sei es die Besorgnis der Frau, die ihr verlorenes Geldstück sucht, der Schäfer, der sein verirrtes Schaf sucht, oder der ungebetene Freund, der nachts an die Tür seines Freundes klopft, weil er kein Brot mehr hat, um seinen Gast zu empfangen.

Als er einer Frau begegnet, die ihr Kind verloren hat, teilt er ihren Schmerz. Er weint am Grab seines Freundes Lazarus. Diejenigen, welchen Zeugen dieser Szene sind, sagen : "Seht, wie er ihn liebte."Aber er weiss auch die Freude einer Hochzeit zu teilen.

Er hat Worte von aussergewöhnlicher Zartheit für die junge Frau, die gerade ein Kind geboren hat. Die Kinder nimmt er in seine Arme, drückt sie an die Wangen und küsst sie. Er ist jedem Menschen nahe, ganz besonderes den Unscheinbaren.

Er lässt sich nicht durch seine Feinde in Fallen locken: Ist es, erlaubt an den Cesar Steuern zu zahlen ?... die unerwartete Antwort: "Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist und Gott, was Gottes ist".

Man führt ihm eine Frau vor, die zur Steinigung verurteilt ist. Was ist zu tun, fragen ihn die Leute. Seine Antwort ist voll göttlicher Weisheit! "Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie". Welche bewunderungswerte Worte von höchster Überlegenheit gegenüber menschlicher Justiz und welch Mitgefühl.

Er ist auf jedem Gebiet zu hause: Bei den Armen, wie bei den Reichen, mit den Weisen und mit den Unwissenden, den Jungen und den Erwachsenen, Händlern und Bauern. Alle können ihre Bedürfnisse mit ihm besprechen.

Er ist hungrig, hat Durst, wie jeder, er bittet, eine Frau am Jakobsbrunnen um Wasser, was unvorstellbar und erstaunlich für seine Zeit ist. Sie sehr überrascht: "Wie, du, der du Jude bist, frägst mich, ob ich dir Wasser zum trinken habe?" "Wenn du wüsstest, wer zu dir spricht... du würdest es von mir verlangen..." antwortete ihr Jesus.

Er ist völlig unabhängig in Hinblick auf die Vorurteile seiner Zeit. Er spricht mit der Samariterin, deren Religion von den Juden verhöhnt wird und welcher sich niemand zu nähern wagt. Er lässt sich von der Sünderin von Bethsaïda die Füsse küssen und mit ihren Tränen begiessen, er stösst sie nicht zurück, obwohl die Pharisäer ihn dazu auffordern. Sie kritisieren ihn und sagen, wenn er wirklich ein Prophet wäre, würde er erkennen, welche Sorte von Frau sie wäre, die ihn berührt.

Seine Autorität beeindruckt. Wo die Anderen sich immer auf diesen oder jenen Ausleger der Schrift beziehen müssen, spricht Jesus in seinem eigenen Namen: "Man hat euch gesagt... ich aber sage euch..." Die Menge ganz verwundert: "Niemals hat ein Mensch so gesprochen wie dieser Mensch..."


Autor: Bruno Graber
Quelle: Jesus.ch

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