Auferstehung

Wie kann ich glauben, dass Jesus lebt?

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Jesus hatte eine wunderbare Lehre. Dass er tatsächlich gelebt hat und gekreuzigt wurde, ist eines der bestbezeugten Ereignisse der Geschichte. Aber wie kann ich als gebildeter Mensch wirklich an seine Auferstehung glauben, so wie sie in der Bibel steht? Und daran, dass er heute noch mein Ansprechpartner sein soll?

Es ist 2000 Jahre her. Jesus soll kurz nach seinem Tod verschiedenen Jüngern erschienen sein. Er hat mit ihnen gegessen und getrunken, um zu beweisen, dass er kein Geist ist, sondern wirklich lebt. Mit seinem Tod und seiner Auferstehung erfüllten sich die Worte verschiedener Propheten, die lange vor ihm gelebt hatten. Auch Jesus selbst hatte vor seinem Tod immer wieder von seiner Auferstehung gesprochen. Aber wie kann man heutzutage diesen Mythos glauben?

Legende oder Wahrheit?

Obwohl Menschen seit 2000 Jahren forschen, konnte weder wissenschaftlich noch historisch bewiesen werden, ob Jesus auferstanden ist oder nicht. Der Leichnam wurde nie gefunden. Es gab die Thesen, dass der Tote heimlich gestohlen und in ein anderes Grab gelegt wurde, oder dass Jesus nur scheintot gewesen war und sich nach seinem Tod versteckt hielt. Allerdings wackeln auch diese Theorien.

Ein Gekreuzigter wurde erst nach seinem Tod vom Kreuz genommen. Stellte sich der Tod nicht schnell genug ein, wurden dem Verbrecher zusätzlich die Beine gebrochen. Man kann davon ausgehen, dass die Zuständigen Bewusstlosigkeit, Koma und Tod unterscheiden konnten.

Sollten die Jünger den Leichnam gestohlen und versteckt haben, ist fraglich, ob jeder von ihnen so vehement bereit gewesen wäre, auf Dauer mit Leib und Leben für eine Lüge einzustehen. Irgendetwas überzeugte die Jünger so tief, dass sie sogar bereit waren, Folter und Tod in Kauf zu nehmen. Erstaunlich ist auch der erkennbare Wandel im Verhalten der Jesus-Anhänger. Aus den verängstigten, verstörten Jüngern wurden plötzlich mutige Märtyrer. Sie selbst erklärten das damit, dass sie dem auferstandenen Jesus begegnet waren.

Glauben, ohne zu sehen

Wer heute an die Auferstehung glauben möchte, hat es schwerer. Die wenigsten Menschen bekommen Jesus leibhaftig zu sehen. Es gibt keine Beweise für eine Auferstehung. Die Logik spricht dagegen. «Wie glücklich können die sein, die nicht sehen und trotzdem glauben», sagt Jesus in Johannes, Kapitel 20, Vers 29. Wie das gehen soll? «Ich werde meinen Vater bitten, dass er statt mir einen Beistand zu euch schicken soll, der euch helfen wird und euch nie verlässt. Dies ist der Geist der Wahrheit» (Johannes, Kapitel 14, Verse 16-17).

Die Auferstehung ist und bleibt ein Rätsel, das vermutlich nie ein Mensch ganz verstehen kann. Aber Gott hat den Beistand geschickt, den Heiligen Geist, der die Geheimnisse Gottes aufschlüsselt. Der «Geist der Wahrheit» kann einem die Wahrheit zeigen und verstehen lassen. Nur einlassen muss man sich selbst darauf. Vielleicht mit diesem Gebet: «Heiliger Geist, zeig mir, ob es dich gibt. Zeig mir, was die Wahrheit ist. Lass mich die Geheimnisse Gottes verstehen.»


Autor: Miriam Hinrichs
Quelle: Jesus.ch

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