Staubkörner im endlosen Universum?

Auf der Suche nach dem Sinn im Leben

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Der grosse französische Wissenschaftler J. Monod prägte einst das Bild, wir Menschen seien Staubkörner im endlosen Universum. Nicht gerade ermutigend! Wir alle sind neugierig, woher wir kommen, wozu wir geboren wurden und wohin wir gehen. Gibt es einen Sinn für unser Dasein? Einige Indizien deuten darauf hin.

Wir leben in einem der reichsten Länder der Welt und verzeichnen trotzdem eine der höchsten Selbstmordraten. Viele haben Erfolg bei der Arbeit, tolle Beziehungen, erleben Traumferien – dennoch bleibt da ein Gefühl der Leere, ein Empfinden von Sinnlosigkeit inmitten von äusserem Glück. Müsste da nicht mehr sein? Die meisten finden keine überzeugende Antwort auf diese Frage und wenden sich vom Thema ab.

Sinnlos, den Sinn zu suchen

Laut Wikipedia wählen viele Menschen diesen Weg der Verdrängung: «Sie weichen einer Auseinandersetzung mit der Sinnfrage und letztlich auch mit sich selbst aus. So 'funktionieren' sie zwar im Alltag unauffällig weiter, doch haben sie, im Wortlaut der Existenzphilosophie, eine nicht authentische Lebensweise gewählt.» Andere suchen gar Trost im Zynismus.

Eines ist klar: Einen absoluten Beweis für Gott gibt es nicht. Aber es gibt viele Hinweise auf einen intelligenten Schöpfer. Nachfolgend drei Indizien:

1. Die moralische Erklärung

Jeder Mensch hat ein Gewissen. Gott hat diese feine Stimme in unser Herz gepflanzt, die uns ermahnt, das Richtige zu tun und uns für das Gute zu entscheiden. Der Autor C.S. Lewis bezeichnete diese gemeinsame moralische Vorstellung von Gut und Böse als «Sittengesetz», das auf ein «unbestimmtes Etwas hinweist, welches die Welt lenkt und in mir als Gesetz sichtbar wird, das mich zum rechten Handeln anhält und mich mit Schuldbewusstsein und Unbehagen erfüllt, wenn ich Böses getan habe».

2. Die persönliche Erfahrung mit Gott

Auf dieser Erde gibt es Millionen von Menschen, die bezeugen, mit Gott eine tiefe Freundschaft zu pflegen. Wir können Gott mit unseren Augen zwar nicht sehen, aber wir können seine Existenz an Menschen erkennen, die ihm nachfolgen. Gott hat unzählige Gesichter. Wer ihn sehen und erkennen will, dem zeigt er sich – auch in der vielseitigen Natur. In Psalm 145, Vers 18 heisst es: «Der Herr ist denen nahe, die zu ihm beten und es ehrlich meinen.»

3. Die kosmologische Erklärung

Hinter jeder Erfindung verbirgt sich ein intelligenter Erfinder! Würden Sie je denken, dass hinter einem ausgeklügelten Uhrwerk oder einem Computer nichts als Chaos steckt, das sich irgendwie von selbst zum fertigen Produkt entwickelt hat? Nein, da war ein genialer Erfinder am Werk. Im Vergleich zu einer Uhr oder dem Computer ist der Mensch ein einziges Wunderwerk!

Dieser Beitrag stammt aus dem Jesus.ch-Print Nr. 42 zum Thema «Unsere Suche nach Sinn». Hier können Sie es kostenlos herunterladen, abonnieren, bestellen und weitergeben.

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Datum: 07.06.2017
Autor: Florian Wüthrich
Quelle: Jesus.ch

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